Tinel, Edgar

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Tinel, Edgar

Sonate in f-Moll, opus 9 for piano

18,00 

Edgar Tinel – Sonate in f-Moll, opus 9 (1875)

(Sinaai, 27. März 1854 – Brüssel, 28. Oktober 1912)

Allegro con fuoco
Adagio
Vivace
Allegro

Edgar Tinel studierte Klavier am Königlichen Konservatorium von Brüssel. Seine Lehrer waren Jean-Baptiste Michelot, der Organist und Komponist Alphonse Mailly und der Wagnerianer Louis Brassin (Schüler von Ignaz Moscheles in Leipzig). Er schloss sein Klavierstudium 1873 ab. Später einmal schrieb der Musikschriftsteller und Dirigent Maurice Kufferath: ‘Ceux de ma génération n’ont pas oublié la sensation énorme produite par lui aux concours de l’année 1873 où il obtint le premier prix à l’unanimité. Jamais on n’avait vu au Conservatoire un concours aussi brillant et tout de suite Edgar Tinel fut acclamé dans les concerts à Bruxelles, Gand, Anvers, Aix-la-Chapelle, à Londres. Son toucher était d’une limpidité, d’une clarté surprenante, sa technique remarquable, et le sentiment d’une élégante et charmante musicalité.’ Tinel hatte in der Tat eine kurze Karriere als Klaviervirtuose, die ihn bis nach Aachen und London führte. Gleichzeitig studierte er Kontrapunkt und Fuge bei Hubert Ferdinand Kufferath (einem Schüler von Felix Mendelssohn Bartholdy), ferner Komposition bei François-Auguste Gevaert, dem Brüsseler Direktor. Mehr und mehr widmete er sich der Komposition, anfänglich schrieb er vor allem Lieder und Klaviermusik. Im Jahre 1877 errang er den Rompreis mit der Kantate Klokke Roeland, wodurch sein Ansehen als Komponist bestätigt wurde. Vier Jahre danach wurde er Nachfolger von Jacques Nicolas Lemmens als Direktor der Ecole de musique religieuse in Mecheln (bekannt als Lemmens-Institut), und von dann ab schrieb er beinahe ausschließlich noch geistliche Musik. Neben liturgischen Werken erregte er vor allem Aufsehen mit drei großen musikalischen Heiligenleben – Franciscus (1888), Godelieve (1894) und Katarina (1904). Sein Oratorium Franciscus wurde eines der populärsten Werke der flämischen Musikgeschichte. Nach der Uraufführung am 22. August 1888 in Mecheln begann, unterstützt von dem Musikverlag Breitkopf & Härtel, der internationale Siegeszug des Werks mit hunderten Aufführungen. Als Bekrönung seiner Laufbahn wurde Tinel 1909 Direktor des Brüsseler Konservatoriums, an dem er schon seit 1896 Professor für Kontrapunkt und Fuge war. …

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Partitur Nr.

2574

Sonderedition

The Flemish Music Collection

Genre

Solo Instrument

Format

225 x 320 mm

Druck

Reprint

Seiten

40