Hadley, Henry

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Hadley, Henry

In Bohemia Op. 28 for orchestra

Art.-Nr.: 4207 Kategorie:

17,00 

Henry Hadley – In Bohemia, Op. 28 (In Böhmen, 1902)

(geb. Somerville, 20. Dezember 1871 – gest. New York, NY 6. September 1937)

Vorwort
Henry Hadley gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Musiker des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Er war Gründer und erster Dirigent des San Francisco Symphony Orchestra (1911-15), des Berkshire Music Festival (1934-35, heute bekannt als Tanglewood, der Sommerresidenz des Boston Symphony Orchestra), und des Manhattan Symphony Orchestra (1929-32, einem Ensemble zur Förderung der Musik amerikanischer Komponisten).1 Auch international genoss er grosses Ansehen als Dirigent, mit Auftritten in Deutschland, Japan und Südamerika. Seine Zweite Symphonie (1901) wurde zu Lebzeiten häufig aufgeführt, und seine Oper Cleopatra’s Night(1918) dirigierte er an der Metropolitan Opera.2

In Boston geboren und ausgebildet, wurden seine musikalischen Interessen von George Chadwick gefördert, der sein Mentor und lebenslanger Freund wurde. Hadley studierte Geige und Komposition am New England Conservatory of Music, bevor er nach Europa (Wien) reiste, wo er seine Karriere als Dirigent und Komponist begann. Wie die Werke seiner Kollegen sind auch Hadleys Schöpfungen in einem lyrischen, spätromantischen Stil gehalten. Obwohl sich die offizielle amerikanische Musikgeschichte auf „Außenseiter“ konzentriert, die – wie etwa Henry Cowell oder George Gershwin – auf der Suche nach dem wahrhaft „amerikanischen“ Klang die europäischen Musiktraditionen des 19. Jahrhunderts ablehnten, stehen Hadley und die anderen sogenannten New England-Komponisten für eine frühe Akzeptanz amerikanischer Komponisten in den Konzertsälen. Die Stilistik, die ihre Orchesterwerke prägte, – deskriptiv und emotional direkt – sollte nicht auf der Konzertbühne zu vollem Ausdruck finden, sondern im Film. Hadleys produktivste Periode liegt vor der Entstehung von Filmen mit orchestralen Soundtracks. Dennoch war er einer der ersten, der die Partitur zu einem Stummfilm, When a Man Loves (1926), komponierte und dirigierte. Es liegt eine gewisse Ironie darin, dass ein solches ur-amerikanisches Genre (der Hollywood-Film-Soundtrack) normalerweise mit europäischen Komponisten assoziiert wird, die nach Amerika emigrierten (wie Erich Korngold und Max Steiner), obwohl bereits eine Generation früher mehrere Komponisten nach Europa gereist waren, um diesen Stil zu erlernen. …

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4207

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Orchester

210 x 297 mm

Reprint

40

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