Gretry, André

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Gretry, André

Les Deux Avares (Die beiden Geizigen), Komische Oper in zwei Akten (Vocal score with German text and complete dialogue by Richard Kleinmichel)

Art.-Nr.: 2137b Kategorien: , Schlüsselwort:

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Gretry, André – Les Deux Avares (Die beiden Geizigen), Komische Oper in zwei Akten (Vocal score with German text and complete dialogue by Richard Kleinmichel)

Mehr Information zu lesen im Vorwort der Partitur:

Vorwort
„Wenn die Hölle diese Art Marter nicht kennt, könnte sie jene übernehmen, um damit schlechte Musiker zu strafen“, so André-Ernest-Modeste Grétry über seine Arbeit am Chor der Janitscharen aus der französisch-sprachigen Opéra comique in zwei Akten „Les Deux Avares“, zu Deutsch „Die beiden Geizigen“ oder „Ein Risiko geht jeder ein“.

Grétry kam bereits in frühester Kindheit mit Musik in Berührung, denn er sang als Chorknabe, erhielt Cembalo- und Kompositionsunterricht und vervollkommnete sein musikalisches Können von 1760 bis ungefähr 1766 in Rom. Danach ging er nach Genf, wo er als Musik- und Kompositionslehrer wirkte. 1767 kam er auf Anraten Jean–Jacques Rousseaus (1712–1778) und Voltaires (1694–1778) nach Paris, wo er mit seinen Opéra Comiques sehr erfolgreich war. Unter dieser Gattung versteht man volkstümliche Stücke aus dem Genre der Vaudeville sowie Opernparodien. Stilprägende Elemente waren der Wechsel von gesprochenen Dialogen und gesungenen Nummern. Grétry komponierte insgesamt an die siebzig Werke dieser Gattung, doch ihm erging es wie vielen Wegbereitern neuer Ausdrucksformen, „die für die Nachwelt in den Schatten derer gerieten, denen sie den Weg bahnten.“1 Grétry war der Lieblingskomponist der französischen Königin Marie Antoinette (1755–1793). Das hier vorgelegte Werk „Les Deux Avares“ ist Louis-Marie Herzog von Aumont (1732-1799) gewidmet.

„Les Deux Avares“ entstand für die Hochzeit von Marie-Antoinette mit Ludwig XVI., die sich über ein Jahr hinzogen. Das Libretto stammte vom französischen Autor und Dramatiker Charles-Georges Fenouillot de Falbaire de Quingey (1727-1800), der hauptberuflich in der französischen Finanzverwaltung tätig war.

In der Zeit der Arbeit an seiner Komposition seiner Oper „Les Deux Avares“, also um 1770, war Grétry schwer krank und auf die Pflege seiner Frau und seiner Mutter angewiesen, die eigens aus Lüttich herbeigeeilt kam. In seinen Memoiren berichtet Grétry detailliert über seine gesundheitliche Situation und die Arbeit am Chor der Janitscharen: „Nie habe ich den Chor der Janitscharen ‚Ah! qu’il est bon, qu’il est divin!‘ (‚Oh! Wie ist er gut, wie ist er göttlich!‘) ohne große Pein gehört. Die Qualen, die ich durchlitt, als ich dieses Stück komponierte, sind der Grund dafür. Heftige Fieberanfälle, von denen ich seit mehr als einem Monat geplagt war, hatten mich an den Rand des Grabes gebracht, als der Verfasser von ‚Les deux Avares‘ zu mir kam.

 

 

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