Troisième suite pour orchestre ‘Suite villageoise’ (Sătească), op. 27
Enescu, George
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Enescu, George – Troisième suite pour orchestre ‘Suite villageoise’ (Sătească), op. 27
(geb. Liveni-Virnav, 19. [7.] August 1881 – gest. Paris, 4. Mai 1955)
(1937-38)
I «Renouveau champêtre». Allegro moderato (p. 3)
II «Gamins en plein air». Allegro con brio (p. 34)
III «La vieille maison de l’enfance, au soleil couchant. Pâtre. Oiseaux migrateurs et corbeau. Cloche vespérale.» Moderato, pensieroso, quasi andante (p. 76)
IV «Rivière sous la lune». Moderato malinconico, ma senza lentezza (p. 106)
V «Danses rustiques». Allegro giocoso, non troppo mosso (p. 129) – Alegretto piacevole, un poco moderato (p. 142) – Allegro giocoso, non troppo mosso (p. 146) – Tempo di Ländler, un poco pesante (p. 150) – Allegro giocoso, non troppo mosso (p. 156) – Tempo di Bourrée, allegro deciso e molto ritmato (p. 157) – Allegro giocoso, non troppo mosso (p. 163)
Vorwort
“Ich schreibe im Charakter der Volksmusik. Ich sage bewusst nicht ‚im Stil’, denn das impliziert etwas Gemachtes oder Künstliches, wogegen ‚Charakter’ etwas Gegebenes meint, was von Anfang an da ist. Alleine die Verwendung von folkloristischem Material garantiert keineswegs eine authentische Verwirklichung volkstümlichen Charakters; das trägt natürlich dazu bei, unvermeidlich, wenn es im Geiste des Volks geschieht.”
George Enescu
Inwieweit lässt das Unfixierbare sich fixieren? Der stets mit dem improvisatorischen Moment, mit den feinen Empfindungen des Augenblicks, mit der Aura des spontanen, unmittelbar Empfundenen umrankte Ton der Volksmusik ist die Wiege der europäischen Musik. Ihm nachzuspüren, die Essenz daraus in seinen Partituren zu veredeln und zu verewigen war die grundlegende Motivation von Rumäniens großem Komponisten, Geiger, Pianisten und Dirigenten George Enescu.
Die Wiege der europäischen Musik liegt im Südosten, und je weiter wir uns via Balkan gen Syrien bewegen, desto mehr scheint uns das zu umfangen, was wir als ursprüngliches Musizieren erleben. George Enescu sah sich zu keinem Zeitpunkt — wie etwa sein exakter ungarischer Zeitgenosse Béla Bartók — als Forscher, der das Wurzelwerk unserer Musikkultur freilegen und einen wissenschaftlichen Überblick hätte auftun wollen. …
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| Partitur Nummer | 6207 |
|---|---|
| Edition | Repertoire Explorer |
| Genre | Orchester |
| Seiten | 196 |
| Format | 210 x 297 mm |
| Druck | Reprint |
