Delius, Frederick

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Delius, Frederick

A Song before Sunrise, Symphonic poem

Art.-Nr.: 1772 Kategorien: ,

14,00 

Frederick Delius

A Song before Sunrise

(b. Bradford, England, January 29, 1862 – d. Grez-sur-Loing, France, June 10, 1934)

Vorwort
Frederick Delius, eigentlich Fritz Theodore Albert, wurde als Kind eingebürgerter deutscher Eltern geboren, die in Yorkshire lebten. Sein Vater war ein erfolgreicher Wollhändler, der seinem Sohn ein Musikstudium als Hobby erlaubte, jedoch vom ihm erwartete, dass er eines Tages in das Familiengeschäft einsteigen würde. Während seiner frühen musikalischen Erziehung lernte der junge Delius Geige und Klavier; es wird berichtet, dass er bereits als Kind über ein ausgezeichnetes musikalisches Gehör verfügte. Nachdem Abschluss der Musikausbildung stellte der Vater klar, dass eine musikalische Laufbahn nicht in Frage käme. 1880 stieg Delius widerwillig in das Familiengeschäft ein und machte Inspektionsreisen nach Deutschland, Frankreich, Norwegen und Schweden. Zwischen Vater und Sohn kaum es häufig zu Streit über die Arbeitsmoral des Jüngeren, und vom Wunsch getrieben, eine geeignete Nische für die Talente seines Sohns zu finden, kaufte der Vater im Jahr 1884 eine Orangenplantage in Florida. Beim Anbau von Orangen war Delius nicht sonderlich erfolgreich, aber der Umzug in die USA eröffnete die Gelegenheit, zusammen mit Thomas Ward zu studieren, der sich mit ihm befreundete und dem jungen Musiker Kompositionsunterricht gab. Diese Beziehung befeuerte seine Wunsch, seinen musikalischen Ambitionen zu folgen. Er übergab die Plantagengeschäfte an einen seiner Geschwister und machte sich daran, Geld für eine Rückreise nach England zu verdienen. Er hoffte, seinen Vater davon zu überzeugen, ihm ein Studium am Leipziger Konservatorium zu erlauben. Ein Jahr später war Delius nach Danville,Virginia umgezogen, wo er erfolgreich Privatstunden gab und als Lehrer am Roanoke Female College arbeitete. 1886 schliesslich schrieb er sich am Leipziger Konservatorium ein, wo er für zwei Jahre studierte. Hier freundete er sich mit dem norwegischen Komponisten Edvard Grieg an, der nicht nur ein enger Vertrauter wurde, sondern auch grossen Einfluss auf Delius’ musikalisches Schaffen haben sollte. Nach einem Umzug nach Paris im Jahre 1888 widmete sich Delius ganz der Komposition und scharte einen Kreis von guten Freunden um sich, die sein Werk förderten. Um 1920 verschlechterte sich sein gesundheitlicher Zustand dramatisch, und seine physischen Einschränkungen erschwerten das Komponieren erheblich. Der Komponist Philip Haseltine (bekannt unter dem Namen Peter Warlock) half Delius bei der Vorbereitung der Partituren zur Veröffentlichung und schrieb die erste Biographie des Komponisten. Jedoch war es schliesslich der Komponist Eric Fenn, der im ihr 1928 Assistent des Komponisten und sein Kopist wurde. Er nahm die musikalischen Diktate auf, transkribierte die Partituren und war so von entscheidender Bedeutung bei der Veröffentlichung von Delius‘ späten Werken. Der Dirigent Sir Thomas Beecham hatte Delius musikalisches Genie erkannt und hatte einen bedeutenden Anteil an der Verbreitung von Delius’ Ruf als wichtiger Komponist in Europa. 1933, nunmehr blind und vollständig gelähmt, stellte Delius das Komponieren ein. Ein Jahr später starb er in seinem geliebten Heim in Frankreich, wurde aber endgültig in England begraben…

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Partitur Nr.

1772

Edition

Repertoire Explorer

Genre

Orchestra

Format

210 x 297 mm

Druck

Reprint

Seiten

24