Casella, Alfredo

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Casella, Alfredo

La Donna serpente, framenti sinfonici

Art.-Nr.: 4250 Kategorie:

35,00 

Alfredo Casella – La Donna Serpente. Frammenti Sinfonici (1932)

(geb. Turin, 25. Juli 1883 – gest. Rom, 5. März 1947)

La Donna Serpente
Frammenti Sinfonici (1932)

Erste Suite (prima serie):
Musica del sogno di re Altidòr (Akt 1)
Interludio (Akt 2)
Marcia Guerriera (Akt 2)

Zweite Suite (seconda serie):
Sinfonia (Akt 1)
Preludio (Akt 3)
Battaglia e Finale (Akt 3)

Vorwort
Ab 1920 begann Casellas dritte kompositorische Phase. Die heterogenen stilistischen Aspekte seiner ersten Schaffensperiode (Mahler, russischer Nationalismus, Fauré und französischer Klassizismus) und ausgewählte kompositorische Dialektiken von Bartok, Strawinsky und Schoenberg, die den kürzeren zweiten Abschnitt von 1913 bis 1920 charakterisierten, wichen einer Sprache, die von 1920 bis 1944 aus einer neoklassisch/klassischen Perspektive der Moderne sprach, weiterhin aber mit stilistischen Kosmopolitismus und Eklektizismus. In dieser dritten Schaffensperiode entstanden bemerkenswerte Kompositionen wie A notte alta für Klavier und Orchester Op.30 (1921), das Ballett La Giara Op.41 (1924), die Partita für Klavier und Orchester Op.42 (1924-25), Concerto Romano für Orgel, Bläser, Pauken und Streicher Op.43 (1926), Scarlattiana für Klavier und kleines Orchester Op.44 (1926), das Violinkonzert Op.48 (1928), die Oper La Donna Serpente Op.50 (1928-31), Introduzione, Aria und Toccata für Orchester Op.55 (1933), die Symphonie no3 Op.63 (1939-40) und Paganiniana für Orchester Op.65 (1942).

Darüber hinaus waren die 1920er Jahre das Jahrzehnt, in dem Casella als Komponist, Interpret und Dirigent international erfolgreich war. Seine Amerika-Tourneen im Oktober 1921 (Philadelphia, New York, Detroit und Cincinnati), Januar 1923 (Boston, Cleveland, Minneapolis und Chicago), Oktober 1925 (New York und San Francisco) und Januar 1927 (New York und Boston) gipfelten darin, dass Casella jedes Jahr zwischen 1927-1929 von Mai bis Juni mit der Leitung der Orchestersaison Boston Pops beauftragt wurde.

Casellas Oper La Donna Serpente (Die Schlangenfrau) wurde zwischen Oktober 1928 und Oktober 19311 komponiert und war untertitelt mit „Opernmärchen von Casella in drei Akten mit einem Prolog“. Das Libretto des italienischen Dramatikers, Drehbuchautors und Übersetzers Cesare Vico Lodovici (1885-1968) basiert auf der Fabel von Graf Carlo Gozzi (1720-1806), die 17622 am Teatro Sant‘Angelo in Venedig uraufgeführt wurde. Während die Hauptaspekte der Fabel in Lodovicis Libretto beibehalten wurden, sind einige der Namen der Charaktere geändert. Gozzis Märchenprinzessin Cherestani wird in Lodovicis Libretto zur unsterblichen Miranda, und der sterbliche Held Farruscad nennt sich nun Altidòr, König von Téflis. …

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4250

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Orchester

225 x 320 mm

Reprint

132