Van Nieuwenhove, Ernest

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Van Nieuwenhove, Ernest

Deuxième suite pour quatre violoncelles (first edition / score and parts )

26,00 

Ernest Van Nieuwenhove
(Pseudonym Ernest d’Agrèves)

Deuxième suite pour quatre violoncelles (1936)
[Zweite Suite für vier Violoncelli]

(Sint-Jans-Molenbeek, 31. März 1880 – Schaarbeek, 10. Januar 1968)

I Moderato
II Andante
III Mouvement de barcarolle
IV Allegretto

Ernest Van Nieuwenhove erhielt seinen ersten Musikunterricht von seinem Vater und übte sich danach in Solfeggio und Klavier bei Josef Sevenants, Schüler von Arthur De Greef. Später soll er auch noch von Paul Gilson Privatunterricht in Orchestrierung bekommen haben. Dem Musikschriftsteller und Textdichter Lambrecht Lambrechts zufolge – in der Zeitschrift Muziek-warande (1. März 1924) – verfügte er jedoch nicht über die finanzielle Möglichkeit, um an einem Konservatorium weiter zu studieren. Van Nieuwenhove ist dann auch großenteils Autodidakt geblieben. Dessen ungeachtet beherrschte er sein Metier als Komponist und ausführender Musiker gründlich. Schon als Schüler komponierte er mehrere Gelegenheitswerke, des öfteren auf Texte des bekannten Bühnenautors Herman Teirlinck. Wegen seiner besonderen Fähigkeit im Primavistaspiel war er ein gesuchter Begleiter und Kammermusikpartner im Brüsseler Musikleben.

Er komponierte zahlreiche Lieder, in denen stets der gut ausgearbeitete Klavierpart auffällt, während viele flämische Komponisten in jener Zeit vornehmlich einfache, volkstümliche Weisen schrieben. Lambrechts berichtete hierüber: ‚Seine Lieder sind für Flandern vielleicht etwas schwierig – Van Nieuwenhove ist schwierig in beinahe allem was er schreibt – aber heutzutage finden wir doch schon Pianisten im Überfluss, die vor derlei Begleitungen nicht zurückschrecken. Er gebraucht viele Noten, liebt fließende Modulationen, findet reiche und gewagte Harmonien, gibt sich etwas mehr intellektuell als stürmisch, ist voller Gefühl. Wenige Tondichter begreifen die Rolle des Klaviers im Kunstlied so gut wie er.’

Im Jahre 1909 erlebte sein Singspiel in einem Akt Herz Trumpf auf ein Libretto von Herman Teirlinck seine Premiere in der Königlich Flämischen Oper in Antwerpen. Das Werk wurde gut aufgenommen, aber spätere Opern (Frauenmarkt, Merlin und Viviane und Aphrodite) blieben unaufgeführt. Er komponierte auch einige Orchesterwerke, darunter die sinfonischen Dichtungen Voorjaarsweelde und Venetia, mit Einflüssen einerseits von César Franck, andererseits die des Impressionismus. Mit dem Aufkommen des Radios schuf er einzelne Werke, die ausdrücklich für das Rundfunkorchester bestimmt waren, also für Radiosendungen, wie sein Konzert in d-Moll für Flöte mit Begleitung eines Rundfunkorchesters und Schäferlied für Oboe, mit Klavierbegleitung (oder Rundfunkorchester).

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Partitur Nr.

2527

Sonderedition

The Flemish Music Collection

Genre

Kammermusik

Format

225 x 320 mm

Anmerkungen

Set Partitur & Stimmen

Druck

Erstdruck

Seiten

92

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