Sévérac, Déodat de

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Sévérac, Déodat de

Le Coeur du Moulin (with French libretto)

Art.-Nr.: 2102 Kategorie:

67,00 

Déodat de Séverac – Le Coeur du Moulin

(geb. Saint-Félix-Lauragais, 20. Juli 1872 – d. Céret, 24. März 1921)

Uraufführung an der Opéra-Comique, Paris, am 8. Dezember 1909

Vorwort
Marie Joseph Alexandre Déodat, Baron de Sévérac, wurde im Dorf Saint-Félix-Lauragais unweit von Toulouse geboren. Als eines von fünf Kindern von Aglaé und Gilbert de Sévérac erhielt er seine frühe Ausbildung in den Grundlagen der Musik von seinem Vater, der auch ein talentierter Maler war. Nach seinem Abschluss 1890 am Dominikaner-Kolleg in Sorèze, wo er Unterricht in Klavier, Orgel und Oboe erhielt, schrieb er sich auf Wunsch seines Vaters an der Universität Toulouse ein, um einen Abschluss in Rechtswissenschaften zu erlangen. Drei Jahre später gab der Vater seinem Drängen nach, und Déodat immatrikulierte sich am Konservatorium von Toulouse. Seine musikalische Berufung wurde immer deutlicher, und so wechselte er 1896 an die neu gegründete Schola Cantorum in Paris. Hier studierte er Komposition bei d‘Indy und Magnard und erhielt Orgelunterricht von Guilmant. Er blieb bis 1907 an der Schola, wo er enge Freundschaften mit Albeniz, Roussel und Canteloube schloss. Außerhalb des akademischen Umfelds traf er andere Komponisten – Dukas, Schmitt, Fauré und Ravel – und lernte bedeutende Dichter, Maler, Bildhauer und Kritiker seiner Zeit kennen, von denen viele den Salon der Prinzessin von Polignac besuchten. Jedoch empfand Sévérac das Leben in der Hauptstadt für sich nicht förderlich, und nach Abschluss seines Studiums zog er in den Süden zurück, zunächst in das Dorf seiner Geburt, bevor er sich in Céret (Ostpyrenäen) niederließ, wo er sich dem Musikleben der Region widmete. In dieser Stadt starb er 1921 vorzeitig. Es war sicherlich Sévéracs Entscheidung, Paris für das Mittelmeer aufzugeben, die dazu führte, dass er als Provinzmusiker und damit als „Komponist zweiter Klasse“ galt. Obwohl seine Musik heute neu gesehen, aufgenommen und aufgeführt wird, hängt das „regionale“ Etikett immer noch an ihm und seiner Kunst. Das ist äußerst bedauerlich, denn seine Kompositionen sind frisch, betörend und beschwören unwiderstehlich den französischen Süden. …

 

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Partitur Nr.

2102

Edition

Opera Explorer

Genre

Oper

Format

210 x 297 mm

Druck

Reprint

Seiten

342