Scholz, Bernhard

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Scholz, Bernhard

Symphony No. 1 in B flat Major Op. 60

Art.-Nr.: 4818 Kategorie: Schlüsselwort:

34,00 

Bernhard Scholz – Symphony No.1 in B flat Major Op. 60

( (geb. Mainz, 30. März 1835 – gest. München, 26. Dezember 1916)

Allegro. p. 3
Largo. p. 57
Scherzo, Vivace. p. 76
Finale: Allegro di molto. p. 102

Vorwort
Bernhard Scholz wurde am 6. März 1835 in Mainz als Sohn einer großbürgerlichen Familie geboren. Die Stadt am linken Rheinufer gehörte damals zum Deutschen Bund und war eine bedeutende Festung zur Verteidigung gegen den französischen Nachbarn. Mainz‘ berühmtester Bürger war Johannes Gutenberg (um 1400-1468), dem die Erfindung des Buchdrucks zugeschrieben wird, eine der folgenreichsten Erfindungen der abendländischen Geschichte. Bernhard Scholz‘ Vater betrieb in Mainz eine erfolgreiche Steindruckerei (Lithographische Druckerei und Verlag Jos. Scholz). Man ging davon aus, dass der Sohn die Firma übernehmen würde, und schickte ihn deshalb an die Imprimeries Lemercier in Paris, um Druckereiwesen zu studieren. Jedoch fühlte sich Bernhard mehr zur Musik hingezogen und studierte als junger Mann Klavier bei Ernst Pauer, der von 1847-1851 als Lehrer, Komponist und Leiter der Musikvereine in Mainz tätig war. Pauer wurde später der erste Klavierprofessor am Royal College of Music in London und war Mitglied der Musikfakultät der Universität Cambridge. Dank der Unterstützung durch seine Familie konnte Scholz mit 20 Jahren auch Kontrapunkt und Komposition bei Siegfried Dehn in Berlin studieren, später zusätzlich Gesang bei Antonio Sangiovanni in Mailand. Nachdem er sich für eine musikalische Laufbahn entschieden hatte, erhielt er seine erste bedeutende Stelle als Dozent am Münchner Konservatorium. In dieser Zeit komponierte er auch seine erste Oper Carlo Rosa (1858). In den folgenden Jahren bekleidete Scholz zahlreiche Positionen, unter anderem als Hofkapellmeister in Zürich und Hannover. Zwischen 1865 und 1866 leitete er die Cherubini-Gesellschaft in Florenz und unterrichtete am Stern‘schen Konservatorium in Berlin. In Breslau lebte er von 1871 bis 1883, wo er der Orchestergesellschaft vorstand und dirigierte. Die Geschichte der Stadt reicht mehr als 1000 Jahre zurück. Wegen ihrer geografischen Lage in Schlesien war sie zu verschiedenen Zeiten Teil des Königreichs Polen, des Herzogtums Böhmen, des Königreichs Ungarn, der Habsburger Monarchie Österreichs und ist heute eine der bedeutendsten Städte Polens. Während der Amtszeit von Scholz gehörte die Stadt zu Preußen. Die 1862 gegründete Orchestergesellschaft mit ihrem über 80-köpfigen Orchester hatte sich bereits in ganz Deutschland durch überragende Aufführungen einen ausgezeichneten Ruf erworben. Scholz setzte diese Tradition fort. Er dirigierte hervorragende Konzerte von Werken führender Komponisten seiner Zeit, darunter Kompositionen von Brahms und Wagner. …

 

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