Krönungs-Te Deum

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Salieri, Antonio

Krönungs-Te Deum

Art.-Nr.: 4181 Kategorie:

24,00 

Antonio Salieri – Krönungs-Te Deum

(geb. Legnago, 18. August 1750 – gest. Wien, 7. Mai 1825)

Vorwort
Spätestens durch Miloš Formans Verfilmung von Peter Shaffers Bühnenstück Amadeus geriet der italienische Komponist Antonio Salieri in Verruf. Dort wird er als Mörder Mozarts dargestellt, als unfähiger, dafür umso hinterlistigerer Rivale, der seinem jüngeren Kollegen nichts gönnt und nur an das eigene Wohlergehen denkt. Das Gerücht, Salieri habe Mozart umgebracht, kam jedoch schon zu seinen Lebzeiten auf. Physischer und psychischer Verfall machten dem Komponisten nach seinem 70. Lebensjahr immer mehr zu schaffen: Ob er tatsächlich phantasierte oder nicht, scheint nicht endgültig belegbar, seine Ärzte und Pfleger versicherten jedoch, dass der Patient nichts über einen angeblichen Mord sprach. Noch kurz vor seinem Tod musste er sich gegen den immer weiter ausufernden Rufmord wehren. Puschkin befeuerte postum die Gerüchte in seinem Drama Mozart i Saljeri, das später von Rimski-Korsakow vertont wurde.

Die Realität war jedoch ganz anders: Mozart und Salieri arbeiteten sogar lange Zeit eng zusammen. Anfänglich waren sie durchaus Konkurrenten, wahrscheinlich im Bezug auf Così fan tutte, dessen Libretto ursprünglich für Salieri gedacht war – der die Komposition allerdings bald verwarf. Dafür beschuldigte Mozart den Italiener, am Flopp der Oper Le nozze di Figaro Schuld gewesen zu sein, die ebenfalls auf einem Text von Da Ponte basiert. Später begegneten sich die Kollegen freundschaftlicher und schrieben sogar gemeinsam an der Kantate Per la recuperata salute di Ofelia, die ins Köchelverzeichnis mit der Nummer 477a aufgenommen wurde. Salieri initiierte zahlreiche Aufführungen von Mozarts Werken und ermutigte den Kollegen regelmäßig zu neuen Kompositionen. Gegen Ende von Mozarts Leben schienen sich die beiden sogar richtig angefreundet zu haben, zumindest zeugen Briefe davon, dass sie beide gemeinsam zu einer Aufführung der Zauberflöte fuhren und Salieri das Werk so sehr zusagte, dass er jede einzelne Nummer daraus mit enthusiastischen Bravo- und Bello-Rufen würdigte. Umgekehrt überließ Mozart Salieri einige seiner Klavierschüler, und nach seinem Tod nahm auch sein jüngster Sohn Franz Xaver Kompositionsunterricht bei dem Italiener. …

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Partitur Nr.

4181

Edition

Repertoire Explorer

Genre

Chor/Stimme & Orchestra

Format

210 x 297 mm

Druck

Reprint

Seiten

80