Saint-Saëns, Camille

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Saint-Saëns, Camille

Phryné (full opera score with French libretto)

Art.-Nr.: 2115 Kategorie:

42,00 

Charles-Camille Saint-Saëns – Phryné

(geb. Paris, 9. Oktober 1835 – gest. Algier /Algerien, 16. Dezember 1921)

 

Vorwort
„Ich werde nie wieder ein Werk wie Phryné schreiben.“1 Soweit Charles-Camille Saint-Saëns, der „bedeutendste Musiker in Frankreich nach Hector Berlioz“,2 über die achte seiner insgesamt elf Opern. Er war auch als Herausgeber textkritischer Ausgaben von Rameaus und Glucks Werken hervorgetreten, hatte sich als Musikkritiker betätigt und war für das Werk Richard Wagners in Frankreich eingetreten. Nach früher musikalischer Förderung durch seine Großtante und seine Mutter studierte Saint-Saëns am Pariser Konservatorium Klavier bei dem französischen Pianisten und Komponisten Camille Stamaty (1811-1870), Orgel beim Organisten und Komponisten Francois Benoist (1794-1878) und Komposition bei Jacques Fromental Halévy (1799-1862).3

Die schwungvolle Opera-comique „Phryné“ des französischen Allroundkünstlers, sprich Kompo-nisten, Pianisten, Dirigenten, Musikwissenschaftlers und Musikpädagogen Charles-Camille Saint-Saëns, dessen bekannteste Werke, der „Karneval der Tiere“ und seine Oper „Samson et Dalila“, bis in die Gegenwart auf den Konzert- und Spielplänen zu finden sind, ist benannt nach der einst armen Kapernhändlerin, die sich zur griechischen Hetäre emporschwang, einer Tochter des Epikles. Sie lebte im 4. Jahrhundert vor Chr. in Thespiai und hieß eigentlich Mnēsaretḗ (Altgriechisch Μνησαρετή). Sie erhielt den Namen Phryne, der Kröte bedeutet, wegen ihres gelblichen Teints.4 Doch erzählt Saint-Saëns nicht das Leben der historischen Person Phryné, denn die Opernfigur hat „mit der berüchtigten atheniensischen Hetäre […] nichts zu schaffen. Der Text ist eine Mystification. Phryne, ein altgriechisches Blitzmädel, welches von dem Oheim ihres Geliebten mit Liebesanträgen verfolgt wird, bringt den Alten am Schlusse dahin, die Schulden seines Neffen zu bezahlen. Die berühmte Scene vor dem Areopag kommt vor, doch wird nicht Fräulein Sanderson (Phryne), sondern deren Statue den gelehrten Richtern vorgeführt.“ …

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Partitur Nr.

2115

Edition

Opera Explorer

Genre

Oper

Format

210 x 297 mm

Druck

Reprint

Seiten

186

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