Miaskovsky, Nikolai

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Miaskovsky, Nikolai

Sinfonietta in A major, Op. 10

Art.-Nr.: 4855 Kategorie: Schlüsselwort:

30,00 

Nikolai Miaskowsky – Sinfonietta in A major, op. 10

(geb. Novo-Georgiyevsk [heute Modlin], 20. April 1881 – gest. Moskau, 8. August 1950)

Vorwort
Obwohl seine Musik im Westen kaum kaum bekannt ist, ist Miaskowskys Beitrag zur russichen Musikgeschichte unbestreitbar. Er gilt als „Vater der sowjetischen Sinfonie“ und hat in 41 Jahren 27 Sinfonien komponiert. Das Vermächtnis seines Schaffens und seine wohlwollende Haltung gegenüber abweichenden musikalischen Visionen haben ihn zu einer tragenden Säule in der Entwicklung der russischen Musik gemacht. Während seine Sinfonien und größeren Werke durch ihr Ringen zwischen sozialistisch-realistischer Treue und individuellem Ausdruck beeindrucken, sind seine kleineren Stücke ebenso schön, wenn nicht sogar noch schöner, in Hinsicht auf das Übernehmen der klaren Gedanken in den größeren Werken. So auch seine Sinfonietta in A-Dur, die in den frühen 1910er Jahren entstand, aber bis 1943 unveröffentlicht blieb. Ursprünglich als „Divertimento“ bezeichnet, also als weltliches Kammermusikwerk für Instrumente, bildete seine erste Sinfonietta die Grundlage für seine zweite Sinfonie. Die Geschichte des Komponisten Miaskowsky ist eine düstere, aber keineswegs eine unbekannte. Sie erinnert an Richard Strauss, der nach seinen erfolgreichen Opern Elektra und Salome wieder zur Romantik zurückkehrte. Auch Miaskowsky war ein echter „Volkskomponist“, der Musik schrieb, um verstanden zu werden. Er träumte in symphonischen Dimensionen, und um ihn zu verstehen, müssen wir ihm nachfolgen.

Im Jahre 1911 schloss Miaskowsky sein Studium am St. Petersburger Konservatorium ab. Dank seiner ersten Symphonie (von Glasunow mit einem Stipendium ausgezeichnet) und seiner ersten symphonischen Dichtung Die Stille (1910) sowie zahlreicher Lieder und Klavierwerke war er auf dem besten Weg zu einer glänzenden Karriere. Als Komponist, der die letzten Tage der Romanow-Ära bis hin zu den letzten Jahren des stalinistischen Russlands miterlebt hatte, war Miaskowskys musikalisches Schaffen ein selbstloser Dienst an seinem Land ohne ideologische Verstellung. Er diente aus freiem Willen, begleitet von dem Wunsch, einen Musikstil zu schaffen, wo er seine Visionen verwirklichen konnte, aber nicht auf Kosten eines breiteren Verständnisses. Die Schönheit der musikalischen Anschauung Miaskowskys liegt in seiner meisterhaften Artikulation dessen, was mit Worten nicht gesagt, aber mit Musik ausgedrückt werden konnte. Die Zeit von 1909 bis 1914, die den Abschluss seiner Lehrjahre am St. Petersburger Konservatorium unter der kompositorischen Aufsicht der „Beljajewiten“ widerspiegelt, die bleibenden Einflüsse seines Mentors Iwan Kryzhanovsky aus der Zeit vor dem Konservatorium und der Beginn des Zweiten Weltkriegs markieren die Geburt des Komponisten Miaskowsky. …

 

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Partitur Nr.

015

Edition

Repertoire Explorer

Genre

Orchester

Seiten

102

Format

Druck

Reprint

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