Marteau, Henri

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Marteau, Henri

Suite en la majeur pour violon et orchestre Op. 15 (Piano reduction & solo)

Art.-Nr.: 4812b Kategorien: , Schlüsselwort:

26,00 

Marteau, Henri – Suite en la majeur pour violon et orchestre Op. 15 (Piano reduction & solo)

(geb. Reims, 31. März 1874 – gest. Lichtenberg, Oberfranken, 3. Oktober 1934)

 

Preludio p. 3
Tema con variazioni p. 31
Minuetto p. 49
Finale-Rondo p. 70

Vorwort
Wenn es einen Komponisten gibt, der die üppigen, erregenden Klänge der frühen Romantik und die Virtuosität und Pädagogik der Violine jener Zeit verkörpert, dann ist es Henri Marteau. Der Komponist, verborgen hinter den Giganten der Romantik, wurde am 31. März 1874 in eine wohlhabende Familie geboren. Von klein auf musikalisch begabt und oft als Wunderkind bezeichnet, bekam er im Alter von fünf Jahren seine erste Geige von Ernesto Camillo Sivori geschenkt – einem Schüler Paganinis – und begann sein Studium bei seinem Vater; die Familie Marteau war in der Tat sehr musikalisch, denn Henris Mutter war Pianistin und sein Vater Geiger. Schließlich führte Marteaus musikalische Laufbahn an das Pariser Konservatorium und zu Hubert Leonard, einem weiteren Lehrer des jungen Marteau. Im Alter von 10 Jahren gab er sein Debüt als Soloviolinist im französischen Reims vor einem Publikum von etwa 2000 Menschen. Von da an war Henri Marteau ein Star; der Teenager reiste durch Europa und die Vereinigten Staaten und zog Publikum und Presse in seinen Bann. Nach jahrelanger Konzerttätigkeit wurde Marteau 1907 als Nachfolger Joseph Joachims an die Berliner Musikhochschule berufen. Angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen Frankreich und Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg wurde Marteaus Ernennung jedoch in Frage gestellt, da er französischer Staatsbürger blieb. Nach einer kurzen Zeit des Hausarrests in Lichtenburg, neun Jahre nach seiner Ankunft in Berlin, entschied Marteau, genug ist genug. Sein nächstes Ziel sollte Schweden sein, wo er 1920 die schwedische Staatsbürgerschaft annahm und Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie für Musik wurde. Trotz seiner neuen Staatsbürgerschaft unterrichtete er in Deutschland und Böhmen – der heutigen Tschechischen Republik -, was, um seinen musikalischen Verpflichtungen in Schweden nachzugehen, in jeder Hinsicht eine Bereicherung war. ….

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