Koessler, Hans

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Koessler, Hans

Symphonic Variations in C-sharp minor for large orchestra

Art.-Nr.: 3009 Kategorie:

27,00 

Hans Koessler

(geb. Waldeck [Fichtelgebirge], 1. Januar 1853 – gest. Ansbach, 23. Mai 1926)

Symphonische Variationen cis-moll für großes Orchester
«Den Manen Johannes Brahms’» (1899)

Einleitung. Maestoso (sehr breit) (p. 3) – Thema. Andante (p. 6) – I. Variation (p. 11) – II. Variation. Adagio (p. 18) – III. Variation. Allegretto (p. 29) – Vivace (p. 30) – Allegretto (p. 31) – Vivace (p. 33) – IV. Variation. Andante assai (p. 40) – V. Variation. Andante (p. 47) – VI. Variation. Largo (p. 54) – Allegretto (p. 55) – Allegro vivo (p. 58) – Allegretto (p. 59) – Allegro vivo (p. 61) – Allegretto (p. 62) – Allegro vivo (p. 64) – Finale. Allegro agitato (p. 66) – Maestoso, grandioso (p. 84) – Immer langsamer und schwächer werdend (p. 86)

Vorwort
Ohne das Wirken von Hans Koessler an der Musikakademie in Budapest ist der unglaubliche Aufschwung, den das ungarische Musikleben anschließend nahm, nicht zu denken. Ernö von Dohnányi (1877-1960), Béla Bartók (1881-1945), Zoltán Kodály (1882-1967) und Leo Weiner (1885-1960), also die stilprägenden Komponisten und überragenden Lehrer der kommenden Generation, waren allesamt seine Schüler. Dass ein deutscher Komponist konservativer Ausprägung, der den Idealen Johannes Brahms’ am nächsten stand, so gewaltigen Einfluss auf die Zukunft der ungarischen Musik hatte, schmeckte natürlich weder den Nationalisten noch den Fortschrittsdenkern.

Geboren im Fichtelgebirge unweit Marktredwitz, studierte Koessler 1874-77 Komposition an der Königlichen Musikakademie in München bei Joseph Rheinberger (1839-1901), einem ausgesprochen akademischen Meister. Nach Stationen in Dresden und Köln ging Koessler nach Budapest, wo er 1883 nach dem Tode Robert Volkmanns (1815-83) die Leitung der Kompositionsklasse an der Musikakademie übernahm. 1908 verließ er Budapest und ließ sich wieder in Deutschland nieder, kehrte jedoch regelmäßig nach Budapest zurück, und ab 1920 war er wieder regulär als Kompositionsprofessor in Budapest tätig. 1925 wurde er pensioniert und starb im Jahr darauf in der fränkischen Heimat. Neben der Chor- und Kammermusik, der er sich intensiv widmete, schrieb er auch die dreiaktige Volksoper »Der Münzenfranz« und einige Orchesterwerke, darunter zwei Symphonien in F-Dur und in h-moll, ein Violinkonzert in a-moll, das Jenö Hubay (1858-1937) im Januar 1898 in Budapest uraufführte, die hier vorliegenden ‚Symphonischen Variationen’, das 1914 bei Simrock veröffentlichte Passacaglia-Konzert für Violine und Orchester, das ‚weltliche Requiem’ »Sylvesterglocken« für Soli, Chor und Orchester, die Trauerode »Dem Verklärten« für gemischten Chor und Orchester, eine »Hymne an die Schönheit« für Männerchor und Orchester sowie den aus Psalmen zusammengestellten ‚Deutschen Kampf- und Siegesgesang’ »Dem Vaterlande« von 1915.

 

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