Klughardt, August

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Klughardt, August

II. Symphony F minor Op. 34

Art.-Nr.: 4762 Kategorie: Schlüsselwort:

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August Klughardt – II. Symphonie F-Moll op. 34

(geb. Köthen, 30. November 1847 — gest. Dessau, 3. August 1902)

(1876)

I Lento (p. 3) – Vivace ma non troppo (p. 12) – Più tranquillo (p. 42) – Sempre più animato (p. 49) – Tranquillo (p. 54) – Animato (p. 59)
II Adagio con espressione (p. 74)
III Appassionato (p. 94) – attacca:
IV Risoluto (p. 126) – Lento, con tutta la forza (p. 145)

Vorwort
Bis auf sein spätes Bläserquintett, das seit jeher zum Kernrepertoire der Bläserquintett-Formationen gehört, war August Klughardt bis vor wenigen Jahren komplett vergessen. Mittlerweile sind vier seiner fünf Symphonien, konzertante Werke und reichlich Kammermusik auf CD erschienen, und immer häufiger scheint seine melodisch eingängige, auf Anhieb gefällige, handwerklich vortrefflich gearbeitete, zwischen den damals konkurrierenden Lagern angesiedelte Musik auf Konzertprogrammen auf. Klughardts kontrapunktische Meisterschaft, seine exzellente Orchestration und der klare Formsinn auch bei ungewöhnlicheren Lösungen wirken auch dann gewinnend, wenn der Grad der Originalität etwas geringer und die melodische Erfindung nicht allzu einmalig ist.

Seine ersten Kompositionen schrieb Klughardt mit zehn Jahren für den Bedarf des Musikzirkels am Köthener Gymnasium. 1863 siedelte die Familie nach Dessau über, wo seine pianistische Ausbildung in den Händen des Hofkapellmeisters Eduard Thiele (1812-95) lag und Ferdinand Diedicke (1836-1903) ihn in Musiktheorie unterwies. 1864 hatte August Klughardt sein öffentliches Debüt als Pianist. 1866 legte er das Abitur ab, ging zum weiteren Studium nach Dresden und trat zusehends als Komponist hervor. Ab 1867 wirkte Klughardt als Dirigent, zuerst 1867-68 am Stadttheater Posen, dann am Stadttheater Neustrelitz und in Lübeck. 1869-73 dirigierte er am Hoftheater in Weimar und befreundete sich mit Franz Liszt. 1873 ging er wieder nach Neustrelitz, wo er 1880 zum Direktor ernannt wurde. 1882 bot man ihm die Stelle des Hofkapellmeisters im heimischen Dessau an, die er dann zwei Jahrzehnte bis zu seinem Tod begleitete. 1892-93 dirigierte er den ersten Dessauer ‚Ring des Nibelungen’, 1898 ernannte man ihn zum Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, 1900 zum Ehrendoktor der Erlanger Universität. Das Angebot, Direktor der Berliner Sing-Akademie zu werden, lehnte er ab, worauf Georg Schumann (1866-1952) für ein halbes Jahrhundert die Geschicke des Traditionschores lenken sollte. …

 

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