Kaun, Hugo

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Kaun, Hugo

Requiem in C minor Op. 116 for male choir, contralto solo (mezzo soprano) and orchestra (organ ad lib.)

Art.-Nr.: 4209 Kategorie:

29,00 

Hugo Kaun – Requiem c-moll op. 116 (1922)

(geb. Berlin, 21. März 1863 – gest. Berlin, 2. April 1932)

nach Worten der Heiligen Schrift
für Männerchor, Altsolo (Mezzosopran) und Orchester (Orgel ad lib.)

Teil I
I – ‚Alles, was aus der Erde kommt‘ (p. 3)
II – ‚Herr, sieh an unsere Schmach‘ (p. 15)
III – ‚Alles ist eitel‘ (p. 31)
IV – ‚Wie liegt die Stadt so wüste‘ (p. 34)

Teil II
V – ‚Meine Zuversicht und meine Burg‘ (p. 49)
VI – ‚Das ist ein köstlich Ding‘ (p. 58) – ‚Denn der Herr ist groß‘ (p. 71)
VII – ‚O Tod, wie bitter bist du‘ (p. 81) – ‚Und Christus spricht‘ (p. 88)

Vorwort
Dem Berliner Hugo Kaun kommt in seiner Generation – welcher auch Richard Strauss, Pfitzner, Humperdinck, Mahler, Reznicek und Reger zugehören – eine Sonderstellung zu, die äußerlich vor allem darin liegt, dass er 1887 in die USA auswanderte, es in Milwaukee, der „deutschesten Stadt der USA“, als Leiter eines exzellenten Männerchors und gesuchter Lehrer zu großem Ansehen brachte, um dann 1900 wieder nach Berlin zurückzukehren. In der in seinem letzten Lebensjahr veröffentlichten Autobiographie ‚Aus meinem Leben‘ (Berlin, 1932), aus der sämtliche nachfolgenden Zitate stammen, erzählt Kaun: „Unnötig zu sagen, dass dieser endgültige Entschluss mich schwere, innerliche Kämpfe gekostet hat, denn ich hatte mir in 13-jähriger Pionierarbeit für deutsche Kunst einen in den ganzen Vereinigten Staaten hochgeachteten Namen und eine sichere Existenz erworben; sind mir doch viele große Stellungen im Laufe der Jahre angeboten worden, die ich aber stets aus Anhänglichkeit an Milwaukee ausschlug.“

Kaun stand zudem insofern etwas abseits, als er zwar zunächst durchaus als ‚Fortschrittsmusiker‘ galt, jedoch allmählich in Fortschrittskreisen als eher gemäßigt wahrgenommen wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg dann gehörte er endgültig zum ‚alten Eisen‘ und erhielt gelegentliche Würdigung nur noch aus konservativen Kreisen. Unter den Meistern seiner Generation empfand er Pfitzner und Reger als die ihm musikalisch am nächsten stehenden.

Kaun wuchs in wirtschaftlich unsicheren Verhältnissen heran: „Dass ich Musiker werden würde, stand bei mir mit dem 13. Jahre fest. Ich muss lachen, wenn ich daran denke, dass ich es in diesem Alter schon auf zirka 100 Kompositionen gebracht hatte, natürlich ohne jedweden theoretischen Unterricht.“ Als 15jähriger würde er Schüler des Friedrich-Kiel-Schülers Franz Neumann, der ihm in zwei Jahren das nötige Handwerk in Harmonielehre, Kontrapunkt und Fuge vermittelte: „Neumann war zweifellos ein guter Musiker und der übliche gewissenhafte Lehrer, aber mir fehlte darüber hinaus das, was ich ‚musikalische Atmosphäre‘ nennen möchte: er konnte mir nur ‚Routine-Unterricht‘ geben.“ …

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