Kaun, Hugo

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Kaun, Hugo

Am Rhein: Eine Wanderung fröhlicher Gesellen in B-flat major Op. 90 , overture for grand orchestra

Art.-Nr.: 4653 Kategorie:

23,00 

Wilhelm Ludwig Hugo Kaun – Am Rhein: Eine Wanderung Fröhlicher Gesellen

(geb. Berlin, 21. März 1863 – gest. Berlin, 2. April 1932)

Ouvertüre für grosses Orchester,
op. 90 in B-Dur
(1912)

Uraufführung: 31. Januar 1913 durch das Chicago Symphony Orchestra, Frederick Stock, Dirigent
als On the Rhine (Wanderings of Jolly Fellows), op. 90
Veröffentlicht: Leipzig: Wilhelm Zimmerman, 1912. Platte Z. 5277; gewidmet Herrn Professor Karl Panzer (1866-1923), Dirigent des Berliner Mozart-Orchesters (ab 1907) und der Düsseldorfer Symphoniker (ab 1908; Dirigent der 8. Symphonie von Mahler im Dezember 1912)

Frühe Jahre (1863-1884)
Der Komponist, Dirigent und Lehrer Wilhelm Ludwig Hugo Kaun wuchs in der Blumenstraße 34a und 43 im Berliner Stadtteil Friedrichshain auf, einen Block vom Strausberger Platz entfernt, in der Nähe der Weberwiese. Sein Vater Johann Ludwig Kaun (1830-1886) heiratete in die prominente Tuchmacherfamilie Kräutlein ein; seine Mutter Emma Albertine Wilhelmine (1841-1926) war Ludwigs zweite Ehefrau und die Enkelin eines Zunftmeisters: Das Paar war für seine hervorragenden Stimmen bekannt. Hugo war der älteste seiner sieben Brüder mit einer älteren Halbschwester aus Ludwigs erster Ehe. Nur vier der Brüder überlebten ihr erstes Jahr: Richard wurde Sänger (tiefer Bass mit einem Tonumfang bis zum Kontra B), George baute Klaviere für Carl Bechstein, und William (Willy) gründete die William Kaun Music Company in Milwaukee, Wisconsin, USA.

Im Alter von dreizehn Jahren hatte Hugo Kaun bereits fast 100 Kompositionen geschrieben. Er begann, Privatunterricht (1876-1879) bei Lehrern an der neu gegründeten Königlichen Hochschule für Musik (heute Teil der Universität der Künste, Berlin) zu nehmen und schrieb sich als Vollzeitstudent ein (1879-1880). Später erkannte er, dass seine Hauptlehrer (Friedrich Grabau, Klavier, und Franz Schultz, Kontrapunkt) auf einem Niveau unterrichteten, das er selbst bereits überschritten hatte: Er verlor das Interesse an der Hochschule, und als er später von der Universität verwiesen wurde, sah er dies als gute Gelegenheit. Kaun nahm daraufhin privaten Klavierunterricht bei Karl Raif und dessen Sohn Oskar Raif, der ein einflussreicher Pädagoge wurde. …

 

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