Juon, Paul

Alle

Juon, Paul

Mysterien Op. 59 for cello and orchestra

Art.-Nr.: 4325 Kategorie:

17,00 

Paul Juon – Mysterien, op.59 für Cello und Orchester

(b. Moskau, 6. März [22. Februar] 1872 – d. Vevey, 21. August 1940)

 

Paul Juon wurde in Moskau als Sohn schweizerischer Eltern geboren, studierte in Russland und Deutschland, lehrte im aserbaidschanischen Baku und Berlin und starb in der Schweiz. Es scheint daher nachvollziehbar, dass Claus-Christian Schuster, Pianist und Gründungsmitglied der Internationalen Juon-Gesellschaft, bemerkte: „Über sein Werk fällt wie über sein Leben der Schatten der Unbehaustheit: kein Schweizer, kein Russe, kein Deutscher; kein Romantiker, kein Neutöner, kein Folklorist – aber doch ein klein wenig von all dem, und jenseits davon noch eine auf gewinnende Weise aufrichtige und menschlich beeindruckende Persönlichkeit.“

Auf Wunsch seines Vaters begann Juon 1888 mit seinem Geigenstudium am Moskauer Konservatorium, wo Jan Hřímalý sein Lehrer war. Allerdings interessierte er sich aber vor allem für seinen Unterricht in Theorie und Komposition bei Anton Arensky und Sergej Tanejew. Im Jahr 1896 zog er nach Berlin, um bei Woldemar Bargiel (der 1897 starb) zu studieren. Im selben Jahr wurde sein erstes Werk veröffentlicht, und er gewann den Mendelssohn-Preis für Komposition. Nach einer kurzen Lehrtätigkeit in Baku kehrte er nach Berlin zurück, wo er bis 1934 Komposition unterrichtete. Sibelius bewunderte Juon und schickte einige seiner finnischen Schüler zu ihm nach Berlin. Um die Jahrhundertwende schrieb er sein eigenes Buch über Musiktheorie und übersetzte Arenskys Buch über Harmonielehre und Modest Tschaikowskys Biographie von Peter Tschaikowsky ins Deutsche. Diese Übersetzungspraxis kam ihm während des Ersten Weltkriegs zugute, als er als Übersetzer in einem Gefangenenlager arbeitete. Er war zweimal verheiratet und hatte sechs Kinder. Im Jahr 1929 gewann er den Beethoven-Preis für Komposition, und in den 20er und 30er Jahren wurde seine Musik weithin gespielt und veröffentlicht – er schuf an die 100 Werke, darunter Kammermusik und zahlreiche programmatische Orchesterwerke. Wie im Fall seiner Suite für Klaviertrio op. 89 überarbeitete er gelegentlich die Titel seiner programmatischen Musik, um jede Andeutung einer literarischen Idee zu tilgen. 1934 zog Juon ins schweizerische Vevey, nachdem ihm von den Nazis der Vorruhestand verweigert wurde. Dort liess er sich ein Haus vom Architekten Fernand Kurz bauen, in dem er bis zu seinem Tod 1940 komponierte. …

Vorwort ganz > HIER

Partitur Nr.

Edition

Genre

Druck

Seiten

Nach oben