Grétry, André

Raoul Barbe-Bleue (with French libretto)

Art.-Nr.: 2116 Kategorie:

45,00 

André-Ernst-Modeste Grétry – Raoul Barbe-Bleue, opera

((geb. Lüttich (Belgien), 11. Februar 1741 – gest. Montmorency bei Paris, 24. September 1813)

Vorwort
André–Ernest–Modeste Grétry war ein zu seiner Zeit sehr häufig gespielter Komponist mit einem Werkkatalog von etwa 70 Opéras–comiques, dem es wie vielen Wegbereiten neuer Ideen erging, „die für die Nachwelt in den Schatten derer gerieten, denen sie den Weg bahnten.“1

In Kindertagen war Grétry als Chorknabe aktiv, erhielt Cembalo– und Kompositionsunterricht, vervollkommnete seine Fähigkeiten von 1760 bis ca. 1766 in Rom und ging schliesslich nach Genf, wo er als Musik– und Kompositionslehrer wirkte. 1767 wechselte Grétry auf Anraten der Philosophen Jean–Jacques Rousseau (1712–1778) und Voltaire (1694–1778) nach Paris und konnte dort mit komischen Opern große Erfolge feiern. Unter „Opéra–comique“ versteht man volkstümliche Stücke aus dem Genre der Vaudeville und Opernparodien mit einem Wechsel von gesprochenen und gesungenen Dialogen. Grétry wurde zum Lieblingskomponisten der französischen Königin Marie Antoinette (1755–1793), auch wurde ihm großer Nachruhm zuteil.

Das Thema des „Blaubart“ entstammte der Erzählung „La Barbe bleüe“ aus der Märchensammlung „Contes de ma mére ö’oye. Histoires ou Contes du temps passé, avec des moralités“, zu Deutsch „Geschichten oder Erzählungen aus alter Zeit“ aus dem Jahr 1697 vom französischen Schriftsteller Charles Perrault (1628–1703). Diesem Stoff widmeten sich auch viele weitere Komponisten und Librettisten. Es entstanden die Opern „Blue Beard“ von C.J. Baumgarten (London, 1792), „Raoul der Blaubart“ von Anton Fischer (Wien, 1807), „Blaubart“ von Julius Rietz (Düsseldorf, ca. 1835), „La chateau de Barbe–Bleue“ von Armand Limnander (Paris 1851), die Operette „Blaubart“ von Jacques Offenbach (Paris, 1866) sowie die Musik zu Tiecks Märchen „Blaubart“ von W. Taubert (Berlin 1845).2 Grétry widmete sich also einem vielgenutzten Sujet….

 

Read full preface / Komplettes Vorwort lesen > HERE

Partitur Nr.

2116

Edition

Repertoire Explorer

Genre

Oper

Format

210 x 297 mm

Druck

Reprint

Seiten

214

Nach oben