Glazunov, Alexander

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Glazunov, Alexander

Stenka Rasin Op. 13, Symphonic Poem

Art.-Nr.: 4760 Kategorie: Schlüsselwort:

30,00 

Alexander Glasunow – Stenka Rasin, Sinfonische Dichtung op.13

(geb. St. Petersburg, 10. August 1865 – gest. Neuilly-sur-Seine, 21. März 1936)

(1885)

Vorwort
Alexander Glasunow war einer der Komponisten, hier vergleichbar mit Max Bruch, die auch noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts an der Musiksprache der Romantik beharrlich festhielten. So konnte er z.B. die Kompositionen von Strawinsky und Prokofieff nicht ertragen, obwohl er als Direktor des St. Petersburger Konservatoriums diese durchaus förderte.

Der 1865 in St. Petersburg als Sohn eines Verlegers und Buchhändlers und einer Pianistin geborene Alexander Glasunow zeigte schon früh ein phänomenales musikalisches Talent. Seine Mutter sorgte daher recht bald für eine gute Ausbildung und holte sich Rat bei Mili Balakirew, einer der wichtigsten musikalischen Persönlichkeiten jener Zeit in Russland. Mit neun Jahren begann Glasunow mit dem Klavierunterricht, mit elf Jahren mit dem Komponieren und im Alter von sechzehn Jahren hatte er bereits seine erste Sinfonie (von 8 Sinfonien, die Neunte wurde nicht vollendet und von fremder Hand fertiggestellt) komponiert, ein Werk, das auch heute noch überzeugen kann. Es wurde ein riesiger Triumph für den sehr jungen Komponisten, der in Schuluniform den Applaus entgegen nahm. Der einflussreichste Kritiker Russlands, Wladimir Stassow, betitelte Glasunow als „neuen Samson“. Die Uraufführung des Werks wurde von Balakirew dirigiert, der Glasunow empfahl, bei Rimsky-Korsakow zu studieren, wobei der musikalische Einfluss von Balakirew sehr stark auf den noch jungen Glasunow war. Unter anderem von Tschaikowsky wurden Zweifel geäußert, ob der jugendliche Glasunow die Sinfonie wirklich ohne Hilfe geschrieben habe. Natürlich waren diese Vorwürfe nicht haltbar. Der anschließende Unterricht bei Rimsky-Korsakow dauerte nur wenige Jahre; Glasunow hatte sich, wie sein Lehrer sagte, „nicht von Tag zu Tag, sondern von Stunde zu Stunde“ weiterentwickelt. …

 

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