Gernsheim, Friedrich

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Gernsheim, Friedrich

Divertimento in E Major for Flute and Strings Op. 53

Art.-Nr.: 4779 Kategorie: Schlüsselwort:

19,00 

Friedrich Gernsheim – Divertimento in E-Dur für Flöte und Streicher, op. 53

(geb. Worms, 17. Juli 1839; gest. Berlin, 11. September 1916)

(1888)

Vorwort

Friedrich Gernsheim, der deutsche Komponist, Dirigent und Pianist der Romantik erwarb sich den Respekt einiger seiner prominentesten Kollegen, darunter Johannes Brahms, Max Bruch, Clara Schumann und Gustav Mahler. Als Teil einer Generation von Komponisten, die in der Blütezeit der Aakademischen Kultur heranwuchs, fand er in seinem Werk ein Gleichgewicht zwischen dem Formalismus seiner Ausbildung und den ausladenden Harmonien der von ihm bewunderten Komponisten, darunter Richard Wagner. Im Laufe seiner langwährenden Karriere leistete Gernsheim wertvolle Beiträge zum Kammermusikrepertoire, die nun allmählich die ihnen gebührende Anerkennung finden.

Geboren in Worms, wurde Gernsheim am Leipziger Konservatorium und später in Paris ausgebildet.1 Ringer berichtet, dass die Abreise des sechzehnjährigen Gernsheim aus Leipzig so folgenreich war, dass der Direktor des Leipziger Konservatoriums ihn am Bahnhof mit einer Haarlocke von Felix Mendelssohn verabschiedete, die Gernsheims Grösse (und vielleicht auch seine jüdische Identität) symbolisierte.2 Nachdem er sich in Paris mit Rossini, Saint-Saëns und Lalo angefreundet hatte, zog Gernsheim im Alter von zweiundzwanzig Jahren nach Saarbrücken und lebte später in Köln, wo Johannes Brahms sein Freund wurde.3

1873 wurde Gernsheim der Posten des Direktors des Rotterdamer Konservatoriums und des Direktors der städtischen Gesellschaft zur Beförderung der Tonkunst angeboten. Als „Führer des Rotterdamer Musiklebens“ leitete Gernsheim Aufführungen der Werke von Beethoven, Gounod, Mozart, Brahms und Wagners.4 Trotz Wagners Antisemitismus bewunderte Gernsheim ihn, seit er als Teenager eine Aufführung von Lohengrin gehört hatte, und selbst als Wagners rassistische Ansichten agressiver wurden, beeinflusste das Gernsheims Affinität zu seiner Musik nicht.5 Währenddessen ermutigten ihn seine Mentoren auf der konservativen Seite – allen voran sein Leipziger Professor Ignaz Moscheles –

„auf der Mittelstraße“ zu bleiben und das „Labyrinth der Zukunftsjäger“ zu vermeiden.6 ….

 

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