Ouverture de Concert sur des Thèmes dans le Caractère Populaire Roumain, Op. 32
Enescu, George
25,00 €
Enescu, George – Ouverture de Concert sur des Thèmes dans le Caractère Populaire Roumain, Op. 32
(geb. Liveni Vîrnav, Rumänien, 19. August 1881 – gest. Paris, 4. Mai 1955)
Vorwort
Der rumänische Komponist George Enescu überlebte als einziges Kind seiner Eltern, die mehrere Kinder durch Totgeburten oder Krankheit verloren hatten. Sein Vater, Costache Enescu, arbeitete als Verwalter für einen lokalen Grundbesitzer. Als Mann von großer Energie und Begabung hatte er sich selbst Französisch und Latein beigebracht, spielte Geige und dirigierte einen Chor. Seine Mutter, Maria, geborene Cosmovici, Tochter eines orthodoxen Priesters, spielte Gitarre und Klavier. Als musikalisches Wunderkind lernte George schon früh das Geigenspiel und begann zu komponieren. Im Alter von 7 Jahren immatrikulierte er sich am Wiener Konservatorium, wo er als jüngster Student, den man je aufgenommen hatte, studierte. Anschließend ging er an das Pariser Konservatorium und startete seine musikalische Karriere, vor allem als Geiger, aber auch als Dirigent und Pianist. Er war ein gefragter Lehrer und unterrichtete viele der großen Geiger der nächsten Generation. Es heißt, er habe jede Passage aus den Sonaten, Sinfonien und Quartetten Beethovens auswendig auf dem Klavier spielen können. Enescu bewunderte sowohl Brahms als auch Wagner und sah darin keinen Widerspruch. 1939 heiratete er Maruca Cantacuzino, eine rumänische Adlige und Hofdame von Königin Marie von Rumänien. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Machtübernahme der Kommunisten in Rumänien ließ sich Enescu in Paris nieder, wo er 1955 starb.
Enescus Schaffen als Komponist wurde sowohl durch seine Karriere als Interpret als auch private Schwierigkeiten eingeschränkt. Dennoch vollendete er drei Sinfonien, eine Reihe weiterer Orchesterwerke, darunter die sinfonische Dichtung mit Gesang Vox maris, Kammer- und Klavierwerke sowie die Oper Oedipe, die als sein magnum opus gilt. Enescu war äußerst perfektionistisch bei der Vorbereitung seiner Werke für die Veröffentlichung. Infolgedessen hinterließ er eine Reihe weiterer Kompositionen nur als kompositorische Skizzen oder unvollständig orchestriert; diese wurden in den letzten Jahren ergänzt, veröffentlicht und aufgeführt. Dazu gehören zwei weitere Sinfonien, das Oratorium Strigoii (Geister) und verschiedene Kammermusikwerke. Enescus musikalische Sprache wurde zunehmend subtil, komplex und raffiniert und weist Verwandtschaften mit der seiner Zeitgenossen Bartók und Szymanowski auf. …
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| Partitur Nummer | 6144 |
|---|---|
| Edition | Repertoire Explorer |
| Genre | Orchester |
| Seiten | 78 |
| Format | 210 x 297 mm |
| Druck | Reprint |
