Elgar, Edward

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Elgar, Edward

The Black Knight, Cantata (Choral Symphony) op. 25

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Edward Elgar – The Black Knight, Kantate (‚Chorsinfonie‘) op. 25

(geb. 2. Juni 1857; gest. 24. Februar 1934, Worcester)

 

Vorwort
Edward und Alice Elgar heirateten am 8. Mai 1889 im Brompton Oratory in London. Kurz darauf begann Edward, ein großes Chorwerk zu entwerfen. Er liebte die Dichtung von Henry Wadsworth Longfellow und kannte dessen englische Übersetzung von Der Schwarze Ritter (The Black Knight), ein Gedicht des deutschen Dichters Ludwig Uhland, das Elgar als Libretto wählte. Uhlands Gedicht entstammt nicht nur seiner eigenen Fantasie: Es basiert auf einem früheren deutschen Werk, das von einem Geheimnis rund um die zweite Ehe Alexanders III. von Schottland im Jahr 1285 erzählt.

Elgar plante das Werk weit grossräumiger, als er je zuvor komponiert hatte. Das Gedicht besteht aus vier Teilen, und Elgar stellte sich das Werk als eine Chorsinfonie in vier Sätzen vor. Die Betonung auf den Orchestersatz liegt weit über dem, was man normalerweise von zeitgenössischen Chorwerken erwartete, und Elgar war sich bewusst, dass er damit neue Wege beschreiten würde. Aber das war keine leichte Aufgabe für einen Komponisten aus der Provinz, der nicht über Worcestershire hinaus bekannt war. So ist es nicht verwunderlich, dass das Werk kaum über Skizzen hinauskam, bis 1892 Hugh Blair, der Dirigent der Worcester Festival Choral Society, anbot, das Werk in Worcester aufzuführen. Elgar vollendete es rechtzeitig für eine erste Aufführung am 18. April 1893 beim Worcester Festival. Es wurde gut aufgenommen, aber als Novellos es veröffentlichte, bestand man darauf, dass es als Kantate und nicht als Chorsinfonie bezeichnet werden sollte.

The Black Knight stellt zweifellos einen bedeutenden Fortschritt im Niveau der Chorkompositionen jener Zeit dar. Doch im Vergleich zu Elgars späteren Chorwerken weist er eine gewisse „Rauheit“ auf. Nicht, dass die Musik in ihrer Gesamtheit kritisiert werden sollte. Der markante Anfang, der auf einem Thema basiert, das Elgar 1879 notiert hatte, nimmt Elgars feierlichen Stil vorweg, und es gibt einige schöne lyrische Passagen. Aber man wird das Gefühl nicht los, dass es sich hier um ein frühes Werk handelt, in dem der Komponist auf der Suche nach seiner Stimme ist – und es nimmt in Elgars Schaffen einen ähnlichen Platz ein wie Das Klagende Lied in Mahlers Schaffen.

Phillip Brookes, Roxas City

Aufführungsmaterial ist von Novellos, London, zu beziehen. Nachdruck eines Exemplars aus der Sammlung Phillip Brookes, Roxas City.

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