Dukas, Paul

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Dukas, Paul

Polyeucte, overture for orchestra

Art.-Nr.: 3060 Kategorie:

19,00 

Paul Dukas
(geb. Paris, 1.10.1865 – gest. Paris, 17.05.1935)

Polyeucte
Ouvertüre für Orchester (1891)

Vorwort
Paul Abraham Dukas war ein französischer Musiker, der als Kritiker, Komponist, Herausgeber, Lehrer und Inspektor für französische Musikinstitutionen arbeitete. Er wurde als mittleres von drei Kindern geboren, seine Mutter arbeitete als Pianistin, der Vater war in einer Bank angestellt. Die Familie mit jüdischer Abstammung schien sich mehr auf das kulturelle Leben in Paris zu fokussieren als auf religiöse Angelegenheiten. Als sich im jugendlichen Alter musikalisches Talent abzeichnete, ermunterte Dukas‘ Vater seinen Sohn, sich im Pariser Konservatorium einzuschreiben, was er im Alter von 16 tat. Hier begann seine lebenslange Freundschaft mit dem drei Jahre älteren Claude Debussy. Dukas war ein eher mäßig erfolgreicher Student, er nahm vier Jahre in Folge erfolglos am Prix de Rome teil. 1886 und 1887 erreichte er nicht einmal das Finale; 1888 legte er die Kantate Velléda vor, 1889 die Kantate Sémélé, von denen keine den Wettbewerb gewann. Entmutigt verließ Dukas das Konservatorium, um seinen Militärdienst abzuleisten. Danach kehrte er nach Paris zurück und begann 1891 eine Laufbahn als Kritiker und Komponist.

Dukas wurde Herausgeber und arbeitete an modernen Editionen der Werke von Rameau, Couperin, Scarlatti und Beethoven. Er kehrte ans Konservatorium zurück, um Orchestration (1913-1913) und Komposition (ab 1928) zu unterrichten; ebenso war er Lehrer an der École Normale. Unter seinen Studenten in diesen Institutionen befanden sich Olivier Messiaen, Maurice Duruflé und Jean Langlais. Von 1910 bis zu seinem Tod war er Inspektor für musikalische Erziehung für die ländlichen Konservatorien Frankreichs.

Im Laufe seiner langen Karriere verfasste Dukas mehr als 400 kritische Essays; während viele seiner Texte Rezensionen über musikalische Werke oder Aufführungen waren, besprach er in anderen abstraktere philosophische Themen. Seine Schriften erschienen unter anderem in der Revue hebdomadaire, Le Figaro und der Revue musicale. Als Komponist war er nicht annähernd so produktiv: Nur ein paar Dutzend Kompositionen haben überlebt. Seine angeborene Schüchternheit und ein zensorischer Perfektionismus hielten ihn oftmals ab, seine angefangenen Projekte abzuschließen, und gegen Ende seines Lebens zerstörte er die Manuskripte von zahlreichen Werken, die in ihrem Schaffensprozess unterschiedlich weit fortgeschritten waren. …

 

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Partitur Nr.

3060

Edition

Repertoire Explorer

Genre

Orchester

Format

210 x 297 mm

Druck

Reprint

Seiten

52