Draeseke, Felix

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Draeseke, Felix

Great Mass in F-sharp minor, Op. 60

Art.-Nr.: 4137 Kategorie:

55,00 

Felix Draeseke

Große Messe fis-moll op. 60

(geb. Coburg, 7. Oktober 1835 — gest. Dresden, 26. Februar 1913)

für Chor, Soli und Orchester (1890-91)

I Kyrie. Andantino con moto (p. 1) – Christe eleison (p. 11) – Kyrie eleison (p. 14) – Un poco più animato (p. 16)
II Gloria. Allegro maestoso (p. 29) – Et in terra pax (p. 32) – Laudamus te! (p. 39) – Gratias (p. 42) – Domine Deus (p. 48) – Domini fili (p. 53) – Qui tollis (p. 57) – Qui sedes (p. 65) – Quoniam (p. 69) – Cum sancto spiritu. Allegro con brio (p. 74)
III Credo. Allegro maestoso (p. 99) – Deum de Deo. Andante con moto (p. 115) – Qui propter nos homines (p. 122) –
Et incarnatus est (p. 124) – Crucifixus (p. 128) – Et resurrexit (p. 139) – Et iterum venturus est. Molto più vivo (p. 144) – Judicare (p. 147) – Cujus regni. Allegro con brio (p. 149) – Et in spiritum sanctum. Tempo primo (p. 157) –
Et unam sanctam catholicam. Allegro risoluto, non troppo (p. 169) – Confiteor. Più largo (p. 179) –
Et expecto resurrectionem. Allegro risoluto (p. 183) – Et vitam venturi (p. 187)
IV Sanctus. Andante maestoso (p. 196) – Osanna. Allegro con brio (p. 202) – Benedictus. Andante tranquillo (p. 217)
V Agnus Dei. Andante (p. 230) – Dona nobis pacem. Più mosso (p. 245) – Tranquillamente (p. 255)

 

Vorwort
Felix Draeseke war einer der substanziellsten deutschen Komponisten seiner Zeit, doch stellte sich für ihn nie ein entsprechend dauerhafter Erfolg ein. Manche betrachten ihn, der früh unter zunehmender Taubheit litt, einfach als einen Pechvogel, viele auch als eine tragisch verkannte Erscheinung. Es erging ihm wie so manchen Künstlern, deren sein Schaffenskurve nicht konform mit den Moden der Zeit verlief. In seiner stürmischen Frühzeit war er ein radikaler Revolutionär der von Franz Liszt ausgehenden ‚neudeutschen’ Richtung und ging, als ihm drohte, zurecht gestutzt zu werden, ins provinzielle Exil, in die französische Schweiz, wo er 1862-76 eine „Läuterung“ durchlebte und seinen frühen Bewunderern nunmehr als „gezähmter Löwe“ erschien, ohne dass ihn, den Sünder, die altmeisterlich Konservativen deswegen nunmehr mit offenen Armen aufgenommen hätten. 1876 kehrte er zurück und wirkte forthin in Dresden. Mittlerweile einer der beschlagensten Kontrapunktiker, bildete er junge Komponisten aus, unter welchen Eugen d’Albert (1864-1932) der prominenteste, der große Symphoniker Paul Büttner (1870-1943) der letztlich bedeutendste sein sollte. Im Richtungsstreit zwischen Wagner-Liszt-Bruckner einerseits, Brahms-Reinecke-Bruch andererseits zeigte er sich den Brahmsianern gegenüber noch ablehnender als den ‚Zukunftsmusikern’, deren Oberflächlichkeit und Blasiertheit ihn zunehmend abstieß. Von Wagner, dem er musikalisch am nächsten stand, wandte er sich aus persönlichen Gründen ab. Die Schwerhörigkeit nahm dramatisch zu, was seine Außenseiterschaft zusätzlich forcierte. Da schien 1888-92 die nachhaltig breite Anerkennung mit den überwältigenden Erfolgen seiner ‚Symphonia Tragica’ und der Dietrich von Bern-Oper ‚Herrat’ in greifbarer Nähe, doch waren ihm sowohl seine Überempfindlichkeit gegen Rückschläge und die damit einhergehende Verbitterung als auch seine sture Geradlinigkeit im Weg. …

 

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