Démophoon – tragédie lyrique en trois actes (full opera score, French libretto by J.F. Marmontel)
Cherubini, Luigi
70,00 €
Cherubini, Luigi – Démophoon – tragédie lyrique en trois actes (full opera score, French libretto by J.F. Marmontel)
(geb. Florenz, 14. September 1760 – gest. Paris, 15. März 1842)
Vorwort
Mehr als dreißig Opern hat Luigi Cherubini geschrieben – von ihnen findet sich heute genau eine, Médée von 1797, (häufig in missverstandener Gestalt) noch auf den Bühnen der Welt. Gelegentlich wird auch eine seiner Requiem-Kompositionen aufgeführt – ansonsten ist vieles aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden.
Dabei gehörte er zu den erfolgreichsten Komponisten seiner Zeit. 1760 in Florenz geboren, erhielt er erste Musikerziehung durch seinen Vater, dem “Maestro al cembalo” am Teatro alla Pergalo, wurde mit 9 Jahren Kontrapunktschüler bei Bartolomeo Felici (1695-1776) und studierte später an den Universitäten von Bologna und Mailand, u. a. bei Giuseppe Sarti. Er profilierte sich während dieser Zeit vor allem als Komponist geistlicher und weltlicher Vokalmusik, und ab 1780 entstand rund ein Dutzend Opern, zumeist Opere serie (darunter Adriano in Siria, 1782, L’Alessandro nell’Indie, 1784 oder Ifigenie in Aulide, 1788). 1785/86 versuchte er mit unterschiedlichen Werken in London Fuß zu fassen, im Juli 1786 zog er nach Paris, wo er sich sechs Jahre lang ein Appartement mit dem Geiger Giovanni Battista Viotti teilte. Er trat der Freimaurerloge Olympique bei und wurde Teil des musikalischen Zirkels um Marie-Antoinette. 1789 wurde er Musikdirektor des unter dem Patronat von Marie-Antoinettes Schwager stehenden neugegründeten Théâtre de Monsieur in den Tuilerien und übernahm zwei Jahre später die künstlerische Leitung des neu erbauten Théâtre Feydeau, wo er mit seiner Oper Lodoïska 1791 einen enthusiastischen Erfolg feiern konnte – Cherubinis Opern dieser Zeit wurden wegen ihrer dramatischen Kraft in einem Atemzug mit Glucks Pariser Opern genannt. Infolge der Revolutionswirren musste er 1792 fliehen. Der fürstlichen Förderung verlustig, fand er 1794 Anstellung – neben Gossec, Méhul, Grétry und Lesueur – an dem neu gegründeten Institut national de musique (dem Vorläufer des 1795 gegründeten Conservatoire). Ab 1794 wurden auch neue Opern von ihm wieder aufgeführt – weiter am Théâtre Feydeau, aber auch an der Opéra-Comique (Salle Favart).
Auch Cherubinis weitere Karriere blieb spannend. Napoléon konnte mit seiner Musik nichts anfangen – dies änderte sich erst, nachdem Cherubini 1805 unter anderem mit der neuen Oper Faniska große Erfolge in Wien errungen hatte. 1809 wurde Pimmalione zur privaten Unterhaltung Napoléons aufgeführt, …
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| Partitur Nummer | 2173 |
|---|---|
| Edition | Opera Explorer |
| Genre | Oper |
| Seiten | 382 |
| Format | 160 x 240 mm |
| Druck | Reprint |
| Anmerkungen | komplette Opernpartitur mit französischem Libretto |
