Busch, Adolf

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Busch, Adolf

Variations and Fugue for small orchestra Op.19, on a theme by W. A. Mozart

Art.-Nr.: 4854 Kategorie: Schlüsselwort:

21,00 

Adolf Busch – Variationen und Fuge für kleines Orchester über ein Thema von W. A. Mozart

op. 19

(b. Siegen , 8 August 1891 – d. Guilford, Vermont, USA, 9 June 1952)

Vorwort

Adolf Busch – ein Komponist? Der Musiker ist doch vor allem als Interpret bekannt, auch wenn die Gemeinde jener, die historische Aufnahmen schätzen, heute nicht mehr unbedingt schnell wächst. Doch wer Busch als Geiger gehört hat, ist für viele neuere Interpretationen derselben Werke nicht nur geprägt, sondern stellt auch Ansprüche, die nicht immer erreicht werden können. Als Interpret war Adolf Busch berühmt für die Intensität des musikalischen Zugriffs. Musikalische Schönheit als Selbstzweck lag ihm (wie auch seinen Brüdern) fern – die Tiefe seines Eindringens in die musikalische Substanz gilt bis heute immer wieder als exemplarisch. Auch als Mensch war Busch ähnlich kompromisslos – seine Position gegen Nazideutschland, seine entschiedene Hingabe an und Einsatz für das, woran er glaubte und was im wichtig war, sind bis heute beispielhaft.

Adolf Busch wurde 1891 in Siegen geboren als das zweite von insgesamt sieben überlebenden Kindern eines Schreiners, der es durch viel Übung zum Geigenbauer gebracht hatte, und einer ihren eigenen Handarbeitsladen führenden Tochter eines Schlossers. Schon im Alter von zweieinhalb Jahren erhielt Adolf ersten Violinunterricht von seinem Vater, mit vier Jahren trat er erstmals öffentlich auf, und das „Wunderkind“-Etikett ließ nicht lange auf sich warten. Von 1902 bis 1909 studierte er am Kölner Konservatorium bei Willy Hess, Bram Eldering und Fritz Steinbach. Adolfs Bruder, der Dirigent Fritz Busch beschreibt den Kompositionsunterricht seines Bruders bei Steinbach als „zwar selten erteilt[…], dafür aber um so vortrefflicher[…]“. Große und kleine Formen wurden erkundet, außerdem versorgte Steinbach seinen Schüler mit Gedichten zur Liedkomposition. Am 26. Januar 1909 lernte Adolf Busch Max Reger kennen, er spielte, begleitet von seinem Bruder Fritz, dem Komponisten auswendig dessen Violinkonzert A-Dur vor. Reger war von seinem Spiel begeistert, und in der Folge konzertierten beide vielfach miteinander. Die kompositorische Entwicklung Buschs verdankt dieser Freundschaft viel, wenngleich später auch weitere Komponisten, etwa Ferruccio Busoni, ihre Spuren in Buschs insgesamt aber doch ganz eigenen Schaffen hinterließen.

1912 wurde Busch Konzertmeister beim Wiener Konzertvereins-Orchester und erhielt 1918 eine Professur an der Musikhochschule in Berlin, die er aber nach nur wenigen Jahren wieder aufgab. Schon in Wien war er Primarius eines Streichquartetts geworden, das 1918 zum Busch-Quartett umbenannt wurde.

 

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Partitur Nr.

013

Edition

Repertoire Explorer

Genre

Orchester

Seiten

56

Format

Druck

Reprint

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