Atterberg, Kurt

Mittsommardanser Op. 24 for orchestra

Art.-Nr.: 4460 Kategorie:

22,00 

Kurt Atterberg – Mittsommertänze op.24 (Mittsommardansar)

(b. Göteborg, Schweden, 12. Dezember 1887 – d. Stockholm, 15. Februar 1974)

Vorwort
Der schwedische Komponist Kurt Atterberg war nach heutiger Begrifflichkeit ein Workaholic par excellence, quasi wie es im Buche steht. Als international gefeierter Komponist, Musikkritiker, Dirigent, Ingenieur, leitender Beamter des königlich schwedischen Patentamts und jahrelanger Vorsitzer des STIM, des schwedischen Ablegers der GEMA, kann man mit Recht fragen, welche seiner Tätigkeiten er wohl als Hauptberuf ausübte.

Heute ist Kurt Atterberg insbesondere als sinfonischer Komponist bekannt. Seine neun Sinfonien gehörten lange Zeit zu dem Repertoire zahlreicher europäischer Orchester. Ob die Berliner Philharmoniker oder Arturo Toscanini – Atterberg war ein international anerkannte Persönlichkeit im Musikleben vieler Länder. Aufgrund seiner engen Bindung an Deutschland zur Zeit der Nazi-Diktatur wurde Atterberg jedoch nach 1945 von seinen Landsleuten argwöhnisch beäugt, erfreut sich jedoch auch in seinem Heimatland seit einigen Jahren wieder größerer Beliebtheit.

Kurt Magnus Atterberg wurde am 12. Dezember 1887 im Göteborger Handwerkerviertel Haga geboren. Seine Mutter war eine Hausfrau mit sehr schöner Gesangsstimme, sein Vater war ein Pionier der aufkommenden Elektrizität in Schweden. Es besaß ein Labor im Wohnhaus, und es ist überliefert, wie der kleine Kurt eines Tages durch eigene Versuche fast das Haus in Flammen gesetzt hätte. Von der väterlichen Seite kam sicherlich das lebenslange Interesse für die neuesten technischen Entwicklungen, das ihn stets neben seiner Komponistenkarriere begleitete. Atterbergs Interesse an der Musik kann – trotz des sehr musikalischen Elternhauses – anfangs als gering beschrieben werden. Erst als er 1902 das Leipziger Gewandhausorchester bei einem Gastspiel hörte, wandte sich der Jugendliche der Musik zu und lernt Cello. Für das Jahr 1905 sind erste Kompositionsversuche bekannt, doch Atterberg entschied sich zwei Jahre später zuerst für ein Studium an der Technischen Hochschule Stockholm, das er 1911 als Ingenieur abschließt. Zu diesem Zeitpunkt hatte Atterberg jedoch schon seine Klavierrhapsodie komponiert und einige Kompositionsstunden beim damals berühmten schwedischen Komponisten Andreas Hallén absolviert. Diese hinterlassen allerdings nur wenig Eindruck bei dem jungen Musiker, der sich sein musikalisches Handwerk hauptsächlich autodidaktisch beibrachte. …

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Partitur Nr.

4460

Edition

Repertoire Explorer

Genre

Orchester

Format

210 x 297 mm

Druck

Reprint

Seiten

66

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