Woyrsch, Felix

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Woyrsch, Felix

Symphony No. 1 in C minor, Op. 52

Art.-Nr.: 1989 Kategorie:

33,00 

Felix Woyrsch

(geb. Troppau [Opava], Schlesien, 8. Oktober 1860 – gest. Altona [Hamburg], 20. März 1944)

I. Symphonie c-moll op. 52
(1906-07)

I Sehr mäßig bewegt (p. 3)
II Sehr langsam (p. 45)
III In ruhig schreitender Bewegung (p. 61) – Schnell und leicht (p. 67) – Erstes Zeitmaß (p. 70)
IV Sehr langsam (p. 76) – Sehr bewegt (p. 84) – Sehr ruhig – Mäßig bewegt, nicht schleppend (p. 115)

Vorwort
Wenn bei den Beurteilungen des Schaffens von Felix Woyrsch immer wieder die Rede davon ist, er sei ein konservativer Meister gewesen, so sollten wir uns vor Augen führen, dass er derselben Generation zugehört wie Edward Elgar, Gustav Mahler, Emil Nikolaus von Reznicek, Felix Weingartner, Richard Strauss oder Alexander Glasunow, ganz abgesehen von jüngeren Meistern wie Hans Pfitzner, Hermann Hans Wetzler, Paul Juon, Hermann Suter, Alexander Zemlinsky, Siegmund von Hausegger, Ralph Vaughan Williams, Sergej Rachmaninoff, Franz Schmidt oder Richard Wetz. Gemessen an deren Schaffen wirkt er nun auch heute keineswegs rückständig, sondern steht als substanziell eigentümlicher Symphoniker großen Formats in der Nachfolge von Bruckner und Brahms da wie beispielsweise auch der zehn Jahre später geborene Dresdner Paul Büttner oder der fünf Jahre jüngere Franzose Albéric Magnard. Woyrsch galt seinerzeit in Altona, dem kulturellen Zentrum Schleswig-Holsteins, das heute ein Stadtteil von Hamburg ist, als die führende Musikerpersönlichkeit, sowohl als Dirigent von großen Chorvereinigungen und Orchestern als auch als Komponist.

Geboren in Schlesien, wuchs er zunächst in Dresden auf, dann in Altona, wo er heimisch wurde. 1887 wurde er Leiter der Allgemeinen Altonaer Liedertafel, 1893 des Altonaer Kirchenchores, 1895 der Altonaer Singakademie. As Organist wirkte er zunächst an der Friedenskirche, dann an der Johanniskirche. 1903 begründete er die Altonaer Symphonie-, Volks- und Schülerkonzerte, womit ab 1914 der Rang des Städtischen Musikdirektors verbunden war, und 1917 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Preußischen Akademie der Künste gewählt. Bis 1931 wirkte er als Dirigent, 1938 wurde er mit dem Beethoven-Preis der Preußischen Akademie der Künste ausgezeichnet. Er hat sich dem nationalsozialistischen Regime als alter Mann nicht, wie so viele andere, angedient, sondern pflegte sein 79 Opusnummern umfassendes, bis heute kaum wahrgenommenes Schaffen auch im Ruhestand weiter intensiv in relativer Abgeschiedenheit.

 

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Partitur Nr.

1989

Edition

Repertoire Explorer

Genre

Orchester

Format

210 x 297 mm

Druck

Reprint

Seiten

146