Concerto for Flute and Orchestra Op. 283 (Piano reduction and solo part)
Reinecke, Carl
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Reinecke, Carl – Concerto for Flute and Orchestra Op. 283 (Piano reduction and solo part)
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1908, zwei Jahre vor seinem Tod, komponierte Carl Reinecke ein Werk, das in seiner Zartheit und Klangpoesie beinahe paradox wirkt: ein romantisches Flötenkonzert, entstanden zu einer Zeit, in der die Musik längst andere Wege suchte. Während sich um ihn herum musikalische Entwicklungen zunehmend in Richtung harmonischer Radikalisierung, orchestraler Monumentalität und formaler Auflösung bewegten, hielt Reinecke an einer Klangsprache fest, die deutlich in der Tradition Mendelssohns und Schumanns verwurzelt blieb. Gerade darin liegt die eigentümliche Stellung des Komponisten innerhalb der Musikgeschichte. Als Pianist, Pädagoge, Gewandhauskapellmeister und prägende Figur des Leipziger Musiklebens verkörperte Reinecke wie kaum ein anderer die Kontinuität der deutschen Romantik bis weit in das beginnende 20. Jahrhundert hinein.
Seine Werke wurden später häufig unter dem Blickwinkel einer vermeintlichen “Rückständigkeit” betrachtet. Auch das Flötenkonzert in D-Dur op. 283 wurde einerseits als eines der bedeutendsten Werke des romantischen Flötenrepertoires gefeiert, andererseits jedoch als bewusst “altmodisch” oder gar als “kein Meisterwerk” bezeichnet. Doch gerade diese Einschätzung greift zu kurz. —
| Partitur Nummer | 6202b |
|---|---|
| Edition | Repertoire Explorer |
| Genre | Solo Instrument(e) & Orchester |
| Seiten | 44 |
| Format | 225 x 320 mm |
| Druck | Reprint |
| Anmerkungen | Klavierauszug & Solo Flöte |
