Meyerbeer, Giacomo

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Meyerbeer, Giacomo

Lost and Forgotten Vocal Pieces for One or More Voices / Volume 6: Three Klopstock Lieder, Nos. 1, 2 and 7 (first print, Performance Score)

24,00 

Giacomo Meyerbeer – Three Klopstock Lieder (Nos. 1, 2 and 7)

(geb. Berlin, 5. September 1791 – gest. Paris, 2. Mai 1864)

Verlorene und vergessene Gesangsstücke für eine oder mehrere Stimmen
Band 6

Morgenlied p.1
Dem Dreieinigen p.13
Liebster Jesu wir sind hier p.20

Vorwort
Giacomo Meyerbeer, der Meister der französischen Grand Opéra, findet als Komponist von Liedern kaum Erwähnung. Heute jedoch wird er als Liedkomponist immer bekannter, da der Umfang seines Oeuvres von über 80 Liedern, Melodien und Canzonen langsam wiederentdeckt wird.

Wie in all seinen Werken spielt die Gattung eine entscheidende Rolle. Meyerbeer hatte die außergewöhnliche Begabung, sich in den natürlichen musikalischen Ausdrucksformen der verschiedenen deutschen, italienischen und französischen Milieus auszudrücken, in denen er sich Zeit seines Lebens aufhielt und auf deren wesentliche Merkmale er mühelos und intuitiv reagierte. Sein einzigartiger Kosmopolitismus, der für das 18. und frühe 19. Jahrhundert so charakteristisch war, wurde zunächst als wichtige verbindende Kraft zwischen den Nationen gefeiert. Später jedoch, als extremer Nationalismus und Kriege die Länder Europas heimsuchten, strafte man solche transnationalen Qualitäten mit Verachtung.

Meyerbeer war ein tief religiöser Mensch. Obwohl er das Reformjudentum, das er von seinen Eltern geerbt hatte, nie aufgab, hatte er großen Respekt vor allen Religionen. Er nahm an Synagogengottesdiensten ebenso teil wie an katholischen und protestantischen Gottesdiensten und komponierte Musik für alle drei Religionen.

Besonders inspirierte ihn eine Sammlung von sieben religiösen Oden des Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803), die er 1812 erstmals vertonte und 1841 zur Veröffentlichung überarbeitete. Seine Vertonungen für gemischten Chor fangen die Essenz der Vision des Dichters ein, den rhetorischen und rhapsodischen Charakter seiner geistlichen Inbrunst.

 

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