Hiller, Ferdinand

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Hiller, Ferdinand

Piano Concerto in F-sharp minor Op. 69

Art.-Nr.: 1240 Kategorie:

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Ferdinand Hiller – Klavierkonzert in fis – Moll op. 69

( geb. Frankfurt am Main, 24. Oktober 1811 – gest. Köln, 11. Mai 1885)

Der Komponist, Dirigent, Pianist und Lehrer Ferdinand Hiller wurde in Frankfurt am 24. Oktober 1811 als Sohn eines wohlhabenden jüdischen Kaufmanns geboren. Seine musikalischen Talente wurden schon früh sichtbar (mit zehn Jahren bereits gab er eine öffentliche Aufführung eines Konzertes von Mozart), und schon bald erregte er das Interesse von Persönlichkeiten wie Louis Spohr und Ignaz Moscheles.1 Frühzeitig verfolgte er seine Klavierstudien mit Alois Schmitt (zu jener Zeit ein bekannter Pianist in Frankfurt), dann studierte er bei Johann Nepomuk Hummel (Weimar, 1825-27), dessen Anleitung er einer Empfehlung seines guten Freundes Felix Mendelssohn zu verdanken hatte. Während seiner Weimarer Zeit spielte Hiller am Hofe und im Haus von Goethe, mit dem er persönlich bekannt geworden war.2 Hummel nahm seinen Schützling mit an Beethovens Sterbebett, und Hiller war einer der vielen, die sich als Andenken eine Locke vom Kopf des grossen Meisters schnitten; es war auch genau jene Locke, die im späten 20. Jahrhundert in die Hände von forensischen Forschern geriet, die sie als Basis ihrer Behauptung nahmen, Beethovens Taubheit, seine schlechte Gesundheit und Tod könnten in Zusammenhang mit einer Bleivergiftung stehen.3 Zwischen 1828 und 1835 lebte Hiller in Paris, erarbeitete sich einen Ruf als Konzertpianist, Komponist und Orgellehrer und schloss Freundschaft mit Frédéric Chopin, Hector Berlioz und anderen. Er war der erste Musiker, der Beethovens Viertes Klavierkonzert in Paris aufführte.4 Nach seiner Rückkehr nach Frankfurt, wo er den Platz als Dirigent des Cäcilienvereins einnahm, zog er 1837 nach Italien und blieb dort bis 1842 ( seine Oper Romilda wurde 1839 in Mailand aufgeführt, aber sie hatte keinen Erfolg; auch lebte er in Rom, wo er über frühe italienische Polyphonie forschte und eine Chorgesellschaft gründetet5), abgesehen von einer kurzen Rückkehr nach Deutschland wegen der Produktion seines Oratoriums Die Zerstörung Jersusalems 1840 in Leipzig. Von 1843 – 44 trat Hiller die Nachfolge Mendelssohns als Dirigent des Leipziger Gewandhausorchesters an und besetzte weitere Dirigentenposten in Dresden (1844 – 47) und Düsseldorf (1847 – 50). In Dresden schloss er enge Freundschaft mit Robert und Clara Schumann und wurde “geradezu einer Vertrauter von Wagner, dessen Rat er hochschätzte”.6 1850 übernahm Schumann seinen Posten in Düsseldorf, als Hiller einem Ruf als Kapellmeister nach Köln nachkam. Unter seiner Federführung entwickelte sich die ansässige Musikschule zum respekablen Kölner Konservatorium. Bis 1884 blieb Hiller der Direktor der Institution, bis er wegen Krankheit in Rente ging; zu dieser Zeit bot er seinem Freund Johannes Brahms die Stellung an, aber Brahms lehnte ab, so dass schliesslich Franz Wülner den Posten besetzte. Während seiner Kölner Jahre hatte Hiller geholfen, unzählige Festivals und Wettbewerbe zu organisieren und zu leiten, wie er auch den vielbeachteten Gürzenich – Konzerten vorstand und einige Konzerttourneen unternahm. …

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