Field, John

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Field, John

Piano Quintet in A-flat, H.34 (piano & string parts)

18,00 

John Field

Quintetto As-Dur H. 34 (1816)

(geb. Dublin, 26. Juli 1782 — gest. Moskau, 23. Januar 1837)

Vorwort

Würde John Field heute leben, läge es nahe, dass man ihn zum europäischen Kulturbotschafter oder dergleichen ernennen würde, um zu kennzeichnen, wie sehr sein Wirken im Dienste jener gemeinsamen transnationalen Sache steht, der sich die Europäer nach den Erlebnissen zweier Weltkriege seit den 1950er Jahren mit immer größer Konsequenz verschrieben haben. In dem Field so gesehen werden muss, erinnert er als Musiker mehr an die Musikwelt des 18. als an jene des 19. Jahrhunderts, dessen romantischer Seite wiederum seine Werke so ganz zugeneigt sind. Doch während das 19. Jahrhundert im Nationalismus des Napoleonischen Kriege begann und im Nationalismus des August 1914 sein grauenvolles Ende fand, war das 18. Jahrhundert, jedenfalls soweit es die Musik betraf, viel näher an dem, was heute angestrebt wird. Es stand außer Zweifel, dass Musiker französische, italienische, englische oder deutsche Musik schreiben konnten, gleichgültig, welcher Landsmannschaft sie zuzurechnen waren. Nationale Zuschreibungen waren musikalische Stilfragen, keine Kategorien, die zuvorderst unter ethnischen, administrativ-politischen oder soziokulturellen Gesichtspunkten beurteilt wurden. Die europäische Musikszene war seinerzeit nicht weniger gut vernetzt als jene der Diplomaten und es war keine Seltenheit, dass Künstler von Rang zwischen Großbritannien, Italien und Russland hin- und herreisten. Zu ihnen zählte Field.
Er wurde im Sommer 1782 im irischen Dublin geboren. Man weiß nicht so genau wann, vermutlich am 26. Juli. Sicher aber ist seine Taufe am 5. September jenen Jahres. Fields Vater war Berufsgeiger, sein Großvater Organist. Die Familie zog 1793 nach London und hier wurde Field Schüler von Muzio Clementi, einer der großen Musikerfiguren jener Ära, den es aus Italien kommend in die Kapitale des Empire verschlagen hatte. Bald 40 Jahre später sollte Field neben weite- ren berühmten Clementi-Schülern, darunter Johann Baptist Cramer und Ignaz Moscheles, Sargträger seines Lehrmeisters sein. Clementi war ein Klaviervirtuose von internationalem Rang, ein ausgenommen produktiver Komponist für sein Instrument und überdies erfolgreich tätig im Verlags- und Instrumentengeschäft. Unter anderem verdanken wir ihm die Klavierfassung von Ludwig van Beethovens Violinkonzert D-Dur op. 61, die dieser auf sein Geheiß als op. 61a anfertig- te. Fields Lehrjahre dauerten bis 1802, als er Clementi auf Konzertreise nach Paris, Wien und schließlich St. Petersburg folgte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Field in London bereits einen Namen als Klaviervirtuose gemacht und auch erste eigene Werke wie sein Klavierkonzert Nr. 1 H. 27 aufgeführt. Seit 1802 erschienen in Clementis Verlag erste Stücke Fields unter seinem Namen. Ältere Veröffentlichungen waren noch anonym erfolgt. Field wirkte von 1802 an weitgehend in den russischen Metropolen St. Petersburg und Moskau. Hier starb er auch mit Mitte 50 am 23. Januar 1837 nach einem turbulenten Leben und schwerer Krebskrankheit.
Über Fields Fähigkeiten als Pianist und Komponist für dieses Instrument äußerten sich schon im 19. Jahrhundert viele der bes- ten dieser Profession bewundernd, darunter Frédéric Chopin, Robert Schumann und Ferruccio Busoni. Franz Liszt verfasste
1859 ein noch immer lesenswertes Vorwort zu einer Notenausgabe von Fields Nocturnes. Dessen Spiel muss auf die
äußerliche Inszenierung virtuoser Gesten, die man zumindest mit dem frühen Liszt verbindet, weithin verzichtet haben. Bekannt ist, dass er noch in seinen späten Jahren dem Vorbild Clementis folgte und mit einem Geldstück auf der Hand übte, die- se auch in schwierigen Passagen möglichst ruhig zu führen. In die Musikgeschichte ist Field vor allem als Lehrer Mikhail Glinkas eingegangen – und als Erfinder des Nocturne, dem vielleicht romantischsten Genre aller lyrischen Klavierstücke.
Es gibt erstaunlich wenig Literatur über ihn, eingedenk der Qualität seiner Musik, der Nachhaltigkeit seiner Spuren in der Musikgeschichte und der Prominenz der Künstler, die mit ihm arbeiteten oder über ihn sprachen. Das Werkverzeichnis erstellte Cecil Hopkinson schon vor 50 Jahren (A Bibliographical Thematic Catalogue of the Works of John Field, Lon- don 1961). In die Zeit der 1960er und frühen 1970er Jahren fallen auch auffallenderweise die meisten Fachaufsätze und Bücher zu diesem Musiker, darunter Alan Tyson, John Field’s Earliest Compositions (in: Music & Letters 47/3 (1966), S.
239–248), Patrick Piggott, John Field and the Nocturne (in: Proceedings of the Royal Musical Association 95 (1968/69),
S. 55–65), David Branson John Field and Chopin (London 1972), Patrick Piggott, The Life and Music of John Field,

1782–1837. Creator of the Nocturne (London 1973) und Nicholas Temperley, John Field and the First Nocturne (in: Music & Letters 56/3–4, S. 335–340). Instruktive jüngere Beiträge stammen u.a. von Robin Langley (John Field and the Genesis of a Style, in: The Musical Times 123 (1982), S. 92–99), Wolfgang Schlüter (John Field und die Himmels-Elec- tricität, Frankfurt am Main 1998) und Julian Horton (John Field and the Alternative History of Concerto First-Movement Form, in: Music & Letters 92/1 (2011), S. 43–83). Die lesenswerten Einträge in den Standardenzyklopädien der Musik, The New Grove Dictionary of Music and Musicians (Bd. 8, London 2001, S. 777–783) und Die Musik in Geschichte und Gegenwart (Personenteil Bd. 6, Kassel/Stuttgart 2001, S. 1133–1139), hat ebenfalls Robin Langley verfasst. Wenn man sich jedoch anschaut, was an Publikationen zu anderen wichtigen Klavierkomponisten dieser Zeit wie Ludwig van Beet- hoven oder Franz Schubert veröffentlicht wird, tritt die weitgehende Vernachlässigung Fields umso deutlicher hervor.

Das Quintetto As-Dur, im Werkverzeichnis von Hopkinson mit der Ziffer 34 versehen, wurde erstmals 1816 auf dem
Höhepunkt von Fields kompositorische Kreativität veröffentlicht. Verleger war das in Leipzig ansässige Haus Breitkopf
& Härtel, eines der führenden seiner Art im Europa des frühen 19. Jahrhunderts. Schon der Umstand, Aufnahme in dieses Verlagsprogramm gefunden zu haben, sagt etwas aus über die Kontakte und den Status Fields in jener Ära. Die Part- nerschaft mit Breitkopf & Härtel war 1815 begonnen worden. 1818 folgte die britische Veröffentlichung des Werks bei seinem alten Lehrmeister Clementi in London, 1820 bei Carli in Paris.
Das Quintetto As-Dur H. 34 ist nicht die einzige Arbeit Fields in der Besetzung Klavier und Streichquartett. Zwei Diver- tissements E-Dur H. 13 (1810; 2. Fassung 1832) und A-Dur H. 14 (1811; 2. Fassung 1815) sowie ein Rondeau As-Dur H.
18 (1812) sind auch von ihm für diese Instrumentenkombination geschrieben worden. Hinzu kommen Fassungen seines Nocturne Nr. 16 F-Dur H. 62 (1836) sowie von Auszügen aus seinem Klavierkonzert Nr. 2 As-Dur H. 31 (1810/11) für Klaviersolo mit Streichquartettbegleitung ad libitum. (Fast alle diese Stücke finden sich in sehr guten Einspielungen z.B. in der Box John Field. The Piano Concertos des britischen Labels Chandos

[2008, Chan 10468(4)].)
Diese Arbeiten stehen vor dem Hintergrund einer weit verbreiteten Praxis in Russland, Streichquartette zu spielen. Man denke nur an die Aufträge für Werke dieser Gattung, die Ludwig van Beethoven in jener Zeit von russischen Auftragge- bern erhielt. Aufgrund der etablierten Streichquartettkultur hatte sich eingebürgert, auch Klavierkonzerte für die Beset- zung eines Klavierquintetts zu bearbeiten und so zu spielen. Der Kostenvorteil dieser Produktionsweise ist evident, zumal wenn man bedenkt, wie viel sich damals an Konzertleben noch in halböffentlichen Salons etc. abspielte, also in nicht nur finanziell begrenzten Aufführungszusammenhängen. Typischerweise wurde in solchen Arbeiten dem Streichquartett nur eine begleitende Funktion zugewiesen, anders als in „wirklichen“ Klavierquintetten, in denen regelmäßig ein ausbalan- ciertes Verhältnis der Instrumentengruppen angestrebt wird. Der Begriff ad libitum zeigt die Rollenverteilung bereits an.
Abgesehen vom Beginn des Divertissement Nr. 2 A-Dur H. 14 ist das Quintetto As-Dur H. 34 das einzige Kammermu- sikwerk Fields, in dem ein solch ausgewogenes Verhältnis zwischen Klavier und Streichern hergestellt ist. So enthält das Werk etwa durchgehend zentrale thematische Abschnitte, die nur vom Streichquartettsatz getragen werden. Man verglei- che hierzu nur den Beginn des Stücks. Vom Charakter her steht das Quintetto As-Dur H. 34 ganz im Geiste von Fields Nocturnes, deren Nr. 4 A-Dur H. 36 und Nr. 5 B-Dur H. 37 (beide 1817) in unmittelbare zeitlicher Nähe entstanden. Das Tempo ist Andante con espressione, was die Richtung unmissverständlich vorgibt, welche die Musik in den gut 11
Minuten nimmt, welche für eine Aufführung zu veranschlagen sind. Geprägt wird Fields Opus von dem melancholischen Streichquartettsatz, der das Stück eröffnet und im weiteren Verlauf mehrfach in Varianten wiederkehrt. Es gehört gewiss zu Fields schönsten Schöpfungen. Die Klavierpassagen sind mitunter lebhaft, im mittleren Teil gar dramatisch, so dass sich insgesamt ein dramaturgisch effektvoller Wechsel zwischen ruhigen und extrovertierteren Teilen ergibt, bevor das Stück so melancholisch schließt wie es eröffnet hat. 1830 veröffentlichte Field eine Bearbeitung auch für Klavier solo.
Sein Quintetto As-Dur H. 34 gehört trotz seines begrenzten einsätzigen Umfangs sicherlich zu den interessantesten, vor allem atmosphärisch gelungensten Arbeiten dieser Gattung vor Robert Schumanns Es-Dur op. 44 (1842). Sein begrenzter Schwierigkeitsgrad macht es zugleich auch für geschulte Amateure zugänglich: Ein Kleinod für Liebhaber der Kammer- musik der Romantik aus der Feder eines ihrer ungewöhnlichsten Vertreter.

Frédéric Döhl, 2012

Aufführungsmaterial ist von Musikproduktion Höflich (www.musikmph.de), München zu beziehen. Nachdruck eines Exemplars der

Musikbibliothek der Münchner Stadtbibliothek, München


John Field

Quintetto in A-flat major, H. 34 (1816)

(b. Dublin, summer 1782 – d. Moscow, 23 January 1837)

Preface
If John Field were alive today, we would have to appoint him European cultural ambassador or something similar to reflect the degree to which his activities stand in the service of the transnational aspirations that all Europeans, in the aftermath of two world wars, have pursued with growing rigor since the 1950s. Cast in this light, he more closely recalls the musical world of the eighteenth century than that of the nineteenth, whose romantic side exercised such a strong pull on his music. But the nineteenth century began in the nationalism of the Napoleonic wars and found its gruesome end in the nationalism of August 1914, whereas the eighteenth century, at least as far as music is concerned, was much closer to what we aspire to today. There was no question that composers could write French, Italian, English, or German music regardless of which country they came from. National attributes involved matters of style; they were not categories to be judged primarily from ethnic, administrative, political, or socio-cultural vantage points. Europe’s music scene was at that time no less tightly networked than the world of diplomacy, and often enough musicians of stature traveled back and forth between Great Britain, Italy, and Russia. One of those musicians was John Field.
Field was born in Dublin in summer 1782; the exact date, though uncertain, was probably 26 July. What is certain is that he was baptized on 5 September of that year. His father was a professional violinist, his grandfather an organist. In 1793, the family moved to London, where Field became a pupil of one of the great musical figures of the age, Muzio Clementi, who had left Italy for the capitals of Europe. Some forty years later Field would join other famous Clementi pupils, includ- ing Johann Baptist Cramer and Ignaz Moscheles, as a pallbearer at his teacher’s funeral. Clementi was a piano virtuoso of international stature, a remarkably productive composer for his instrument, and, what is more, a successful entrepre- neur in the world of publishing and instrument making. It is to him that we owe, among other things, the piano version of Beethoven’s Violin Concerto (op. 61), which he prepared at the composer’s behest as op. 61a. Field’s apprenticeship lasted until 1802, when he followed Clementi on a concert tour to Paris, Vienna, and finally St. Petersburg. By then he had already made a name for himself in London as a piano virtuoso and had performed such early works as his Piano Concerto No. 1 (H. 27). The first pieces to appear under his own name were published by Clementi from 1802, his publications before then being anonymous. From 1802 he worked mainly in the Russian cities of St. Petersburg and Moscow, where, following a turbulent life and long battle with cancer, he died in his mid-fifties on 23 January 1837.
Many leading pianists of the nineteenth century, such as Frédéric Chopin, Robert Schumann, and Ferruccio Busoni, found words of praise for Field’s prowess as a pianist and composer. In 1859, Franz Liszt wrote a still useful preface to an edition of his nocturnes. His playing must have largely dispensed with the virtuoso antics associated at least with the young Liszt. Even in his later years he is known to have followed Clementi’s example and practiced with a coin on the back of his hand to keep it as calm as possible even in difficult passages. He has entered the annals of music history mainly as the teacher of Mikhail Glinka and as the inventor of the nocturne, perhaps the most romantic of all lyric piano genres.
Considering the high quality of his music, his lasting imprint on music history, and the distinction of the musicians who worked with or spoke of him, the literature on Field is amazingly slender. Cecil Hopkinson’s Bibliographical Thematic Catalogue of the Works of John Field (London, 1961) was written half a century ago, and most of the articles and books on him appeared, strikingly, in the 1960s and early 1970s, including Alan Tyson’s “John Field’s Earliest Compositions” (Music & Letters 47, no. 3, 1966, pp. 239-48), Patrick Piggott’s “John Field and the Nocturne” (Proceedings of the Royal Musical Association 95, 1968-69, pp. 55-65), David Branson’s John Field and Chopin (London, 1972), Patrick Piggott’s Life and Music of John Field, 1782–1837: Creator of the Nocturne (London, 1973), and Nicholas Temperley’s “John Field and the First Nocturne” (Music & Letters 56, nos. 3-4, 1975, pp. 335-40). Instructive writings of more recent vin- tage include Robin Langley’s “John Field and the Genesis of a Style” (Musical Times 123, 1982, pp. 92-99), Wolfgang Schlüter’s John Field und die Himmels-Electricität (Frankfurt am Main, 1998), and Julian Horton’s “John Field and the Alternative History of Concerto First-Movement Form” (Music & Letters 92, no. 1, 2011, pp. 43-83). Robin Langley is also the author of the readable entries on Field in the standard works of musical reference, The New Grove Dictionary of Music and Musicians 8 (London, 2001, cols. 777-83) and Die Musik in Geschichte und Gegenwart: Personenteil 6 (Kas- sel and Stuttgart, 2001, cols. 1133-39). The general neglect of Field’s music becomes all the more apparent when we look at the list of publications on other leading piano composers of the day, such as Beethoven or Schubert.
The Quintetto in A-flat major, which is assigned the number 34 in Hopkinson’s catalogue, was first published in 1816 when Field’s creativity as a composer was at its height. The publisher was Breitkopf & Härtel in Leipzig, one of the lead- ing music publishing firms in early nineteenth-century Europe. The very fact that the work was accepted into their cata-
logue says something about Field’s contacts and status in this period. His partnership with Breitkopf & Härtel had begun in 1815. Later the work was also issued by his former teacher Clementi in London (1818) and by Carli in Paris (1820).
The Quintetto is not Field’s only work for piano and string quartet: he also produced two Divertissements, in E major (H. 13, 1810, rev. 1832) and A major (H. 14, 1811, rev. 1815), and a Rondeau in A-flat major (H. 18, 1812) for this same combination of instruments. To these we must add his Nocturne No. 16 in F major (H. 62, 1836) and excerpts from his Second Piano Concerto in A-flat major (H. 31, 1810-11), both for solo piano and string quartet ad libitum. Almost all these pieces are available in very good recordings, notably in the boxed set John Field: The Piano Concertos from the British Chandos label (2008, Chan 10468[4]).
These works arose against a rich and widespread Russian tradition of playing string quartets; we need only think of the quartets that Beethoven wrote at this time for Russian patrons. Given this tradition, it was common to arrange and perform piano concertos in a piano quintet format. The economic advantages of this practice are obvious, particularly when we consider that much of the era’s concert life took still place in semi-public venues, and thus in financially and physically straitened circumstances. In typical cases, the string quartet functioned as an accompaniment, unlike “genuine” piano quintets, which aspire to strike a balance among the instruments. The term “ad libitum” already shows how the roles were cast.
Apart from the opening of the Divertissement No. 2 (H. 14), the Quintetto is Field’s only piece of chamber music to attain this balance between piano and strings. For example, the work has central thematic sections borne entirely by the quar- tet, as happens at the beginning of the piece. The Quintetto is written entirely in the spirit of Field’s nocturnes, of which the Fourth in A major (H. 36) and the Fifth in B-flat major (H. 37) both arose around the same time in 1817. The tempo Andante con espressione clearly shows the direction the music will take in the roughly eleven minutes allotted for its per- formance. The piece is dominated by the melancholy string quartet writing of the opening, which recurs several times in varied form as the music progresses. It is surely one of Field’s most beautiful creations. The piano passages are sometimes lively or, in the middle section, even dramatic. Thus, the overall impression is a dramaturgically effective alternation of tranquility and ebullience before the piece comes to an end in the same melancholy vein with which it opened. In 1830, Field also published an arrangement for solo piano.
Despite its limited single-movement scope, Field’s Quintetto is undoubtedly one of the most interesting and, above all, atmospheric contributions to the genre before Robert Schumann’s E-flat major Piano Quintet, op. 44 (1842). Its manage- able level of difficulty also makes it accessible to proficient amateurs – a gem for admirers of romantic chamber music from the pen of one of its most unusual practitioners.

Translation: Bradford Robinson

For performance material please contact Musikproduktion Höflich (www.musikmph.de), Munich.

Reprint of a copy from the Musikbibliothek der Münchner Stadtbibliothek, München.

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