Fauré, Gabriel

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Fauré, Gabriel

Pavane in F-sharp minor Op. 50 for orchestra with choir ad libitum

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Fauré, Gabriel Pavane in F-sharp minor Op. 50 for orchestra with choir ad libitum

ls Gabriel Faure 1887 seine Pavane komponierte, die zusammen mit der Sicilienne aus ,Pelleas et Melisande’, der Ele­gie op. 24 und dem Requiem das Populärste aus seiner Feder werden sollte, hatte er sich als einer der führenden franzö­sischen Tonsetzer durchgesetzt. 1885-86 war sein grandioses Zweites Klavierquartett g-moll op. 45 entstanden, das Hans von Bülow gewidmet ist, am 22. Januar 1887 unter seiner Mitwirkung in Paris uraufgeführt und im selben Jahr noch bei Harnelle gedruckt wurde. Die Pavane schrieb er im Sommer 1887 in Le Vesinet für die Konzerte des Opera Comique­Kapellmeisters Jules Danbe (1840-1905), und im gleichen Jahr begann er auch mit der Komposition seines Requiems op. 48 in erster Fassung und vollendete daraus Introi1 et Kyrie, Pie Jesu und In Paradisum. Faure widmete die Pavane der Comtesse Greffulhe (geborene Elisabeth de Caraman Chinay; 1860-1952). Sie hatte Faure -wie Jean-Michel Nectoux in seiner grundlegenden Monographie ,Faure. Seine Musik, sein Leben’ (Bärenreiter, Kassel 2013) berichtet-verspro­chen, ,,den Traum Faures von einer getanzten Version der »Pavane•« zu verwirklichen, begleitet von einem unsichtbaren Chor und Orchester. In der Fassung mit Chor fügte Faure einen Text hinzu, den Robert de Montesquiou (1855-1921), ein Cousin der Herzogin, im Stil Verlaines verfasste, jedoch nicht signierte. Diese Umstände erklären den Mangel an Profil und Eigenständigkeit im Chorteil, der meiner Ansicht nach die reine Melodielinie des Werkes eher beeinträchtigt

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