Danzi, Franz

Sinfonia Concertante for flute, oboe, horn, bassoon & orchestra

Art.-Nr.: 3064 Kategorie:

19,00 

Franz Danzi – Sinfonia Concertante
für Flöte, Oboe, Horn, Fagott mit Kammerorchester

(geb. Schwetzingen oder Mannheim, 15. Mai 1763 – gest. Karlsruhe, 13. April 1826)

 

Vorwort (Michael Davis, Samsuel Gaskin, Sammy Gradner, 2018)
Franz Danzi war ein deutscher Komponist, an den man sich hauptsächlich wegen seiner Kammermusik erinnert. Geboren in Schwetzingen, einer Stadt im Südosten Mannheims, studierte er Klavier, Cello und Gesang bei seinem aus Italien stammenden Vater Innocenz Danzi, der als erster Cellist und Komponist im Mannheimer Orchester wirkte, das von Johann Stamitz geleitet wurde. Unter Stamitz war das Orchester berühmt für zahlreiche Innovationen im Bereich von Orchesterkomposition und Aufführungspraxis, darunter die Verwendung einer einheitlichen Bogenführung, voneinander unabhängige Stimmen für Holzbläser, dramatische dynamische Kontraste und viersätzige Symphonien. Ebenfalls studierte Franz Komposition bei dem bedeutenden Georg Joseph Vogler, dem Kompositionslehrer von Carl Maria von Weber und Giacomo Meyerbeer. Mit 15 Jahren schloss sich Danzi dem Mannheimer Orchester als Cellist an. Kurz darauf besuchte Wolfgang Amadeus Mozart für fünf Monate die Stadt, um das revolutionäre Orchester mit eigenen Ohren zu hören. Unzweifelhaft hinterliess dieser Besuch seinen Eindruck bei dem jungen Komponisten. Im Jahre 1778 verlegte Carl Theodor, Kurfürst von der Pfalz, seinen Hof nach München. Während Innocenz Danzi nach München zog, um weiterhin im Orchester zu musizieren, blieb sein Sohn in Mannheim, wo er mit dem Orchester des neu gegründeten Nationaltheaters auftrat, bis man ihn 1784 bat, die Stelle seines Vater als Erster Cellist beim Münchener Hoforchester zu übernehmen.

Im Jahre 1785 schrieb Danzi seine Sinfonia Concertante für Flöte, Oboe, Horn und Fagott mit Kammerorchester. Die Sinfonia Concertante – ein Concerto für zwei oder mehr Instrumente und Orchester – war ursprünglich eine französische Gattung. Obwohl Danzi Frankreich nie besucht hatte, konnte er doch in seiner Zeit am Mannheimer Hof französische Musik hören. Das 1785er Manuskript seiner Sinfonia Concertante, kopiert von Sixtus Hirsvogl, wurde in der Musiksammlung der Bayerischen Stadtbibliothek gefunden. Dieses Werk weist in der Orchestration eindeutige Spuren des Einflusses von Stamitz auf. Wie in dessen späten Symphonien besetzte Danzi seine Komposition für vier Streicher, zwei Hörner und zwei Oboen, die, wie im Manuskript vermerkt, durch Klarinetten ersetzt werden können. Es gibt keine Aufzeichnungen über Aufführungen des Werks vor dem März 1938 beim Reichssender München. Danzis dreisätzige Komposition zeugt von einem umfassenden Verständnis der Musik seiner Zeitgenossen und setzt zahlreiche Elemente des galanten und klassischen Stils ein…

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Partitur Nr.

3064

Edition

Repertoire Explorer

Genre

Solo Instrument(e) & Orchester

Format

210 x 297 mm

Druck

Reprint

Seiten

54

Titel

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