Sapphic Poem (1909) for Violoncello Solo and Orchestra
Bantock, Granville
21,00 €
Bantock, Granville – Sapphic Poem (1909) for Violoncello Solo and Orchestra
(geb. London, 7. August 1868 – gest. London, 16. Oktober 1946)
(1909)
für Violoncello solo und Orchester
Vorwort
Granville Bantock war ein Komponist, der zwischen zwei Musikkulturen stand. Als Sohn eines prominenten Londoner Chirurgen studierte Bantock an der Royal Academy of Music zu einer Zeit, als Tschaikowsky noch ein aufstrebender Star war und Wagner selten in britischen Konzerten aufgeführt wurde. England hatte zu dieser Zeit einen konservativen Musikgeschmack, man zog Mendelssohn und seinen englischen Epigonen William Sterndale Bennett der Neuen Deutschen Schule von Wagner, Liszt und später Richard Strauss vor. Bantock übernahm Techniken von allen drei dieser Komponisten und erfreute sich an der Aufmerksamkeit, die ihm eine derart “moderne” chromatische Harmonik, dramatische Leitmotive und farbenreiche Orchestrierung einbrachten. Dass Edward Elgar – der erste englische Komponist seit Generationen, dem es gelang, sowohl das Publikum als auch die Kritik zu begeistern – Bantock lobte, trug wesentlich dazu bei, dessen Stellung als aufstrebende Persönlichkeit der englischen Musik zu festigen. Im Jahr 1900 folgte Bantock Elgar nach als “Peyton-Professor” für Musik an der Universität Birmingham an und wurde zugleich Direktor der Musikschule des Birmingham and Midland Institute. Beide Ämter bekleidete er über dreißig Jahre. Nach seinem Ruhestand im Jahr 1934 wurde er Vorsitzender des Trinity College of Music in London, das ihn als Juror zu Musikfestivals und Wettbewerben in aller Welt entsandte. Bantock starb 1946 und hinterließ seine Ehefrau Helen, vier Kinder und Hunderte Kompositionen. …
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| Partitur Nummer | 6126 |
|---|---|
| Edition | Repertoire Explorer |
| Genre | Solo Instrument(e) & Orchester |
| Seiten | 55 |
| Format | 210 x 297 mm |
| Druck | Reprint |
