Chausson, Ernest

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Chausson, Ernest

La légende de Sainte Cécile pour voix, cordes, célesta, harpe et tamtam, op. 22, Incidental music to the puppet play by Maurice Bouchor (new print)

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Chausson, Ernest – La légende de Sainte Cécile pour voix, cordes, célesta, harpe et tamtam, op. 22, Incidental music to the puppet play by Maurice Bouchor (new print)

(1891)
Begleitmusik zum Theaterstück für Marionetten von Maurice Bouchor

Vorwort
Die weitgestreuten Interessen Ernest Chaussons zeigen einen echten „homme de lettres“ – einen äusserst gebildeten, sprachbegabten und auch künstlerisch interessierten Menschen, der die juristische Laufbahn nur wegen seines Vaters eingeschlagen hatte (1877 hatte er in dem Fach promoviert und war eine Zeitlang als Rechtsanwalt tätig), der sein Vermögen als Assistent des legendären Pariser Stadtarchitekten Georges-Eugène Haussmann gemacht hatte. Doch schon früh zeigte er Neigungen zur Malerei und Literatur (er beherrschte Deutsch, Italienisch, Spanisch und Englisch). Als Schöngeist unterhielt der Schüler Massenets und César Franckås einen eigenen Pariser Salon, in dem sich die künstlerische Elite der Stadt ein Stelldichein gab – bekannte Musiker, Schriftsteller und Maler kamen hier zusammen. Chaussons Reisen nach Deutschland, unter anderem zu den Bayreuther Festspielen, werden gerne besonders in seiner Karriere betont, obwohl er musikalisch als durchaus eigenständig bezeichnet werden darf. Im Alter von erst 44 Jahren starb Chausson bei einem tragischen Fahrradunfall.

Während seines Jurastudiums lernte er Maurice Bouchor (1855–1929) kennen, von dem Chausson schon früh Gedichte vertonte: Die vier Mélodies op. 8 (1882–1888), drei Lieder ohne Opuszahl (1877–1886), das berühmte Poème de l’amour et de la mer op. 19 (1882–90, rev. 1893), zwei Schauspielmusiken, darunter die Musik zu La Tempête op. 18 (eine Shakespeare-Adaption, 1888), sowie die vier Mélodies op. 28 nach Shakespeare (1890–1897) verdanken ihre Entstehung Bouchors Versen.

Die Partitur zu La légende de Sainte Cécile op. 22 (1891) entstand unmittelbar nach dem Konzert in D für Violine, Klavier und Streichquartett op. 21 und gleichzeitig mit der großen Oper Le roi Arthus op. 23 (1886–1895). Die Uraufführung erfolgte 1892 am Pariser Théâtre des Marionettes der Galerie Vivienne, das Henri Signoret 1888 gegründet hatte und für das Bouchor noch mehrere weitere Stücke schreiben sollte. Die Tradition des Marionettentheaters hat sich bis heute in Paris erhalten, so war es keineswegs überraschend, dass damals auch anspruchsvolle Musik für entsprechende Werke entstand – die fünfzehn Nummern zu La légende de Sainte Cécile erfordern Sopransolo, zwei unterstützende Soli, Frauenchor sowie als Orchester Streicher, Celesta, Harfe und zum Höhepunkt Tamtam. Die ganz eigene Instrumentierung (die solistisch behandelten Streicher lassen an Chaussons Konzert op. 21 denken), vor allem die Celesta zur Begleitung der himmlischen Chöre, vermitteln einen ganz eigenen Reiz. …

 

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