Danses Russes pour orchestre op. 50
Tscherepnin, Alexander
20,00 €
Alexander Tscherepnin – Russische Tänze op. 50 für Orchester
(geb. St. Petersburg, 21. Januar 1899; gest. Paris, 29. September 1977)
Erster Satz p.1
Zweiter Satz p.10
Dritter Satz p.16
Vierter Satz p.20
Fünfter Satz p.27
Vorwort
Alexander Tscherepnins 1933 veröffentlichtes Opus 50, die Russischen Tänze, steht für einen Moment in seinem Leben, in dem sich das Gefüge des stalinistischen Russlands radikal veränderte, während er selbst, scheinbar durch einen glücklichen Zufall, außerhalb der Reichweite der Sowjetmaschinerie stand. Zwar war die Politik des “Sozialistischen Realismus” erst kurz zuvor eingeführt worden, ihre erste titelgebende Identität entstand 1932, aber deren Vorboten machten sich bereits in den späten 1920er-Jahren in Form einer weitreichenden Ablehnung ausländischer Einflüsse und der Heroisierung der kommunistischen Einheit bemerkbar. Tscherepnin jedoch hatte das Glück, diesem Einfluss von Anfang an zu entgehen. Aber wie Sergei Prokofjew entwickelte er neue Formen des musikalischen Ausdrucks, die dem sowjetischen Geist der leichteren Zugänglichkeit zu entsprechen schienen.
Im Paris der 1920er Jahre war Tscherepnin Mitglied der “École de Paris”, eines vielgestaltigen Kompositions-kollektivs von Emigranten im Paris der frühen 1920er Jahre, dessen Ziel der modernistische Expressionismus war mit Schwerpunkt auf den unzähligen Stilen des Postimpressionismus und des Avantgarde-Expressionismus. Aus dieser Zeit stammen bemerkenswerte Werke, die sich an die modernistische Neuerfindung traditioneller Formen anlehnen, nämlich die Rhapsodie géorgienne (op. 25), die Sonate Nr. 1-3 für Cello und Klavier (op. 29, 30 1/2) und vor allem die 12 Präludien Das Wohltemporierte Cello (op. 38). …
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| Partitur Nummer | 6067 |
|---|---|
| Edition | Repertoire Explorer |
| Genre | Orchester |
| Seiten | 44 |
| Format | 210 x 297 mm |
| Druck | Reprint |
