Der ferne Klang (The Distant Sound) / full opera score in three acts with German libretto
Schreker, Franz
78,00 €
Schreker, Franz – Der ferne Klang (The Distant Sound) / full opera score in three acts with German libretto
(geb. Monaco, 23. März 1878 – gest. Berlin, 21. März 1934)
Oper in drei Akten
Orchester:
3 Flöten (2. und 3. auch Piccolo), 3 Oboen (3. auch Englischhorn), 2 Klarinetten, Bassklarinette (auch Es-Klarinette und Tenorsaxophon), 2 Fagotte, Kontrafagott, Blechbläser: 4 Hörner, 3 Trompeten, 3 Posaunen, Tuba (auch Kontrabasstuba, Pauken, Schlagzeug: große Trommel, kleine Trommel, Becken, Triangel, Glocken, tiefe Glocke, Tamburin, baskische Trommel, Xylophon, Kastagnetten, Glockenspiel, 2 Harfen, Klavier, Celesta, Streicher
Bühnenmusik auf der Szene:
venezianische Musik (Flöte, Klarinette, zwei Hörner, Pauken, Tamburin, Harfe, drei Mandolinen, zwei Gitarren, Streicher), Zigeunermusik (Es-Klarinette (auch kleine Klarinette in D), Zimbal, Streicher)
Bühnenmusik hinter der Szene:
Celesta, Klavier, Harfe ad libitum
Besetzung:
Der alte Graumann, pensionierter kleiner Beamter – Bass
Seine Frau – Mezzosopran
Grete, beider Tochter – Sopran
Fritz, ein junger Künstler – Tenor
Der Wirt des Gasthauses “Zum Schwan” – Bass
Ein Schmierenschauspieler – Bariton
Dr. Vigelius, ein Winkeladvokat – Bass
Ein altes Weib – Mezzosopran
Mizi – Sopran
Milli – Mezzosopran
Mary – Sopran
Eine Spanierin – Alt
Der Graf – Bariton
Der Baron – Bass
Der Chevalier – Tenor
Rudolf, Fritzens Intimus und Arzt – Bass
Erster Chorist – Tenor
Zweiter Chorist – Bass
Die Kellnerin – Mezzosopran
Ein zweifelhaftes Individuum – Tenor
Ein Polizeimann – Bass
Ein Diener – Sprechrolle
Chor im ersten Akt:
Gäste, Kellner, Kellnerinnen, Gesinde des Gasthauses “Zum Schwan”
Chor im zweiten Akt:
Mädchen, Tänzerinnen aller Nationen, Männer und Frauen, zum Teil maskiert
Chor im dritten Akt:
Theaterpersonal, Theaterbesucher, Kellnerinnen, Wagenausrufer
Vorwort
Nicht etwa Richard Strauss war es, der in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts im Mittelpunkt des Interesses eines musikbegeisterten Publikums und der Kritik stand. Es war Franz Schreker, der mit seinem Opernschaffen, das ganz den Geschmack und die Themen der Zeit traf, den Komponistenkollegen in der Gunst der musikalischen Öffentlichkeit überflügelte, bis er, der sich selbst als “der Jude” bezeichnete, 1933 von den Nazis aus dem Leitungsamt einer Meisterklasse an der Preußischen Akademie der Künste in Berlin entfernt wurde. Ein Jahr später starb er als gebrochener Mann.
Der ferne Klang ist Schrekers erste abendfüllende Oper wie auch sein erster Opernerfolg, der ihn unverzüglich in die obersten Ränge der Opernkomponisten katapultierte. Eigentlich hatte Schreker nicht vor, das Libretto selbst zu verfassen, aber als sich der Schriftsteller Ferdinand von Saar kritisch über die Grundidee des neuen Opernwerks äußerte, fühlte er sich herausgefordert. Innerhalb von drei Wochen entstand das Textbuch. Anders verhielt es sich mit der Fertigstellung der Oper selbst. 1903 begonnen, dauerte es sieben Jahre bis zum Abschluss der Kompositionsarbeiten. Schreker selbst äußerte sich zum zähen Entstehungsprozess: »Ich schrieb zwei Akte Musik, diese erregte Befremden, ja Schaudern bei allen ›Sachverständigen‹. Aufs Tiefste entmutigt, ließ ich die Arbeit liegen.« Weitere zwei Jahre gingen ins Land, bis am 18 August 1912 die Uraufführung der Oper und Ludwig Rottenberg vor dem begeisterten Publikum in Frankfurt am Main stattfand. Dem vorausgegangen war die Ablehnung seiner Heimatstadt Wien, die Premiere des Werks auszurichten. Auch galt das Bühnenwerk als kaum aufführbar, was angesichts des erforderlichen Personals, des außerordentlichen Bühnenaufwands und des ungewöhnlichen Umfangs an Orchestern, Kapellen und Chören nachvollziehbar ist. …
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| Partitur Nummer | 2168 |
|---|---|
| Edition | Opera Explorer |
| Genre | Oper |
| Seiten | 482 |
| Format | 225 x 320 mm |
| Druck | Reprint |
