Rangström, Ture

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Rangström, Ture

Vid slutet av sagan om Tristan och Isolde (Ballad for female choir, baritone solo and orchestra)

Art.-Nr.: 6090 Kategorie: Schlüsselwort:

19,00 

Anders Johan Ture Rangström – Vid slutet av sagan om Tristan och Isolde

(geb. 30. November 1884 in Stockholm – ges. 11. Mai 1947 in Stockholm)

Ballade für Frauenchor, Bariton Solo und Orchester

Vorwort
Die Periode der Komponistengeneration um Ture Rangström, Wilhelm Stenhammar, Hugo Alfvén und Kurt Atterberg kann als eine Art goldene Epoche der Musik Schwedens angesehen werden. Unter ihnen zählt Rangström als größter Liedkomponist mit über 250 Liedern, von denen etwa zwei Dutzend auf eigene, beachtenswerte Texte geschrieben sind. Darüber hinaus gilt die zweite seiner vier Symphonien mit dem Titel Mitt land (Mein Land) als musikalische Visitenkarte Schwedens und als Aushängeschild der in ihr beschriebenen Landschaft, vergleichbar mit Smetanas Ma Vlast (Mein Heimatland) – wenngleich Rangström die Vorstellung vage lässt und in den Satzbezeichnungen anders als Smetana auf konkrete Bilder verzichtet. Neben den Symphonien schrieb Rangström zehn weitere Orchesterwerke, 13 Bühnenmusiken, Streichorchesterwerke, die Ballade für Klavier und Orchester sowie die Partita für Violine und Orchester, Chorstücke, Kammer- und Solomusik. In der Musikproduktion Höflich wurden bereits die Symphonien Nr. 2 “Mitt Land” (SKU 4023), Nr. 3 “Sång under stärnorna” (SKU 4180) und Nr. 4 “Invocatio” (SKU 4166) nachgedruckt, darüber hinaus das Notturno a la maniera di E.T.A. Hoffmann für Streichquartett (SKU 4111), die Divertimenti für Streicher (SKU 4129), Dityramb für Orchester (SKU 4199), die symphonische Dichtung Havet sjunger (SKU 4221), Vaux-Hall für Orchester (SKU 4259) sowie die Partita in b-Moll (SKU 189). In der Kammermusikreihe Beyond the Waves erschienen zudem die beiden Stücke für Violine und Klavier “Arioso” (SKU 5267) und die Improvisation “Vårnätterna” (SKU 5268).

Rangströms schrieb seine Musik in unverkennbarer Handschrift, sie birgt dabei enorme Kontraste zwischen feinster Lyrik und ruppig-romantischem Drang. Düstere Stimmungen herrschen vor, gesättigt mit Melancholie und halsbrecherisch-abenteuerlichen Wendungen, die an die Texte seines Idols Stringberg gemahnen. Harmonisch begann er in den Sphären der aus Europa herüberschwappenden Spätromantik, die er auch zu Studienzeiten in Deutschland noch ausklingend zu spüren bekam, entwickelte später einen dissonantes, eigenwilliges bis weilen “schrägeres” Idiom. Er, ein Pionier des nationalen Aufschwungs, überstieg die Ideen der Nationalromantik, viel mehr wollte er einen gesamtnordischen Stil entwickeln. …
 

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Partitur Nummer

6090

Edition

Repertoire Explorer

Genre

Chor/Stimme & Orchestra

Seiten

48

Format

210 x 297 mm

Druck

Reprint

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