First Symphony in C-sharp Minor »August Strindberg in memoriam«
Rangström, Ture
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Rangström, Ture – First Symphony in C-sharp Minor »August Strindberg in memoriam«
(* Stockholm, 30. November 1884 – † Stockholm, 11. Mai 1947)
(1914)
I Märzfrühling. Allegro entusiastico (p. 3)
II Legende. Andante serioso (p. 64) – alla Marcia funebre (p. 72) – Tempo primo (p. 75)
III Zauberrune. Sostenuto (p. 80) – Presto turbolento (p. 82) – Furioso (p. 90) – Sostenuto (p. 93) – ravvivando al: Presto turbolento (p. 97) – Sostenuto (p. 104) – Presto furioso (p. 105)
IV Kampf. Allegro eroico (p. 109) – Presto agitato e impetuoso (p. 120) – Poco andante (p. 128) –
Tempo primo (p. 131)
Vorwort
Ture Rangström ist gemeinsam mit Wilhelm Stenhammar, Hugo Alfvén und Kurt Atterberg der bedeutendste Komponist der sogenannten nationalromantischen Epoche in Schweden. Alle vier Komponisten haben substanzielle Symphonien komponiert. Rangström wird heute als größter Liedkomponist Schwedens verehrt. Ebenso wie die Musik liebte er zeitlebens das Wort und war auch ein profilierter Dichter, der u. a. den allegorischen Text zum großen musikalischen Vermächtnis seines Freundes Stenhammar, der Kantate ‘Sången’, beitrug. Als Jugendlicher begeisterte er sich für beide Künste gleichermaßen, doch da er nie eine richtig solide Ausbildung als Komponist genossen hat, wurde ihm immer wieder der Makel attestiert, dass er ein ‚Autodidakt’ sei. Er hatte 1905-06 einige Privatstunden bei Hans Pfitzner in Berlin genommen, aber das war’s dann auch. Als Sänger hingegen, mit einer dem Vernehmen nach wunderschönen Baritonstimme gesegnet und vom von der 12jährigen Zusammenarbeit mit Richard Wagner geprägten Julius Hey (1832-1909) ausgebildet, zweifelte man seine solide Grundlage nicht an. Später machte sich Rangström auch als Dirigent einen Namen. Nach heutigen Maßstäben war es eine vorurteilsbehaftete Behauptung, ihm als Komponist Mangel an Professionalität vorzuwerfen, wenngleich das Ausmaß seiner akademischen Ausbildung sehr gering war, und er sich, anders als Stenhammar, nicht als brillanter Kontrapunktiker und Orchestrator hervortun konnte, sondern umso mehr auf seine zündende Imagination und den Fluss der Inspiration angewiesen war.
Rangström war von Jugend an ein enthusiastischer Anhänger von August Strindberg (1849-1912). 1909 lernte er Strindberg kennen, und gleich danach entstand unter dem Eindruck der Begegnung sein erstes Orchesterwerk ‚Dithyrambe’, über welches Rangström später sagte: “Meine romantische Natur langweilte sich bei den Idyllen und der Sentimentalität des schwedischen Tonfalls, ich war ein glühender Radikaler – mit rotem Schal und Borsalino –, ich liebte Strindberg und den Sturm, und von den Komponisten liebte ich Sibelius, Sinding und Carl Nielsen … Strindberg, dem ich das Stück vorspielte, fand die Musik roh-behauen, ansonsten aber war er ziemlich amüsiert und fühlte sich geschmeichelt.”
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| Partitur Nummer | 6016 |
|---|---|
| Edition | Repertoire Explorer |
| Genre | Orchester |
| Seiten | 148 |
| Format | 210 x 297 mm |
| Druck | Reprint |
