Festmarsch für großes Orchester op. 139
Raff, Joachim
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Raff, Joachim – Festmarsch für großes Orchester op. 139
(geb. Lachen/Schweiz, 27. Mai 1822 — gest. Frankfurt a. M., 25. Juni 1882)
(1867)
Vorwort
Die Musik von Joachim Raff erfreut sich in den letzten 20 Jahren einer kleinen Renaissance. Lange Zeit war der einst berühmte Musiker beinahe vergessen. Als Pjotr Tschaikowsky im Jahre 1876 die Bayreuther Festspiele besuchte, bemerkte er, dass die größten Musiker Europas anwesend waren, und er zählte dazu neben Giuseppe Verdi, Charles Gounod, Johannes Brahms und anderen eben auch Raff. Seinen Ruhm gründete Raff nicht wie Richard Wagner, oder wie die oben genannten Verdi und Gounod durch das Komponieren von Opern, sondern vor allem als ein Sinfoniker von hohem Rang. Eine beeindruckende Karriere, denn zunächst musste er sein karges Einkommen als Lehrer und Verkäufer in Musikalienhandlungen verdienen. Raff wurde 1822 in Lachen in der Nähe von Zürich geboren. Autodidaktisch fing er an zu komponieren und schuf 1842 sein erstes Werk, die Serenade op.1. Auf Empfehlung Felix Mendelssohn Bartholdys druckte der Musikverlag Breitkopf & Härtel 1844 eine Anzahl seiner Klavierstücke. Schicksalshaft war seine Begegnung mit Franz Liszt 1845 in Basel. 1850 ging er als Sekretär und musikalischer Mitarbeiter Liszts nach Weimar, wo zu seinen Aufgaben die Niederschrift, möglicherweise sogar die Teilinstrumentation von Liszts symphonischen Dichtungen gehörte. Im Jahre 1856 zog er schließlich nach Wiesbaden, da er sich künstlerisch langsam von Liszt und Wagner entfernte. …
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| Partitur Nummer | 6131 |
|---|---|
| Edition | Repertoire Explorer |
| Genre | Orchester |
| Seiten | 52 |
| Format | 210 x 297 mm |
| Druck | Reprint |
