Pierné, Gabriel

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Pierné, Gabriel

Pantomime Op.24 for orchestra and for piano solo

Art.-Nr.: 4048 Kategorien: , ,

18,00 

Gabriel Pierné – Pantomime Op. 24

(geb. Metz/Lothringen, 16. August 1863 — gest. Ploujean, Finistère, 17. Juli 1937)

Vorwort
Im Jahre 1889 veröffentlichte der Pariser Musikverleger Alphonse Leduc zwei Fassungen von Gabriel Piernés Pantomime op. 24. Die erste der beiden Versionen erschien in der Dezemberausgabe der Supplément Littéraire, Musical et Artistique de Paris-Noël. Diese spezifische Veröffentlichung war Teil einer künstlerischen Zusammenarbeit; sie präsentierte die vollständige Fassung von Pantomime de la Statue des französischen Autors Paul Arène (1843-1896) mit Piernés Musik inklusive der Widmung an Leducs Frau und das Libretto in der grafischen Gestaltung von Auguste-François-Marie Gorguet (1862-1927). Pierné überarbeitete seine Klavierpartitur der Pantomime und schuf eine neue Fassung für kleines Orchester (Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Triangel, Pauken und Streicher). Diese Fassung, die ausschliesslich aus dem Notenmaterial bestand, wurde bekannt als Pantomime op. 24.1

Obwohl unzweifelhaft französisch (geschrieben von einem französischen Künstler, geschrieben in französischer Sprache und in einem französischen Magazin veröffentlicht), folgt Pantomime de la Statue den Konventionen der englischen Pantomime. Traditionell bestanden englische Pantomimen aus Musik und Text und erschienen (und wurden wahrscheinlich auch aufgeführt) um die Weihnachtszeit. Auch enthielten sie archetypische Figuren aus der Commedia dell’Arte, eine humoristische und eingängige Handlung sowie das unvermeidliche Happy End. Die Beliebtheit dieses Genres führte dazu, dass es in andere Länder übernommen und in der jeweiligen Landessprache produziert wurde. Der Plot der vorliegenden Pantomime rankt um Alltagsthemen wie Geld und Nahrung, um eine darin verborgene Idee zu artikulieren: die Möglichkeit von romantischer Liebe zwischen Mitgliedern unterschiedlicher sozialer Klassen. Die Beschreibung solcher Hoffnungen, dass zum Beispiel die Liebe Klassenunterschiede überwinden könne, bekräftigte mit Mitteln der populären Kultur die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs und der Selbstvervollkommnung. Diese Ideen fanden ihren Widerhall auch in der französischen Arbeiterklasse und trugen zum Erhalt der sozialen Ordnung bei.

 

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Partitur Nr.

4048

Edition

Repertoire Explorer

Genre

Orchester

Format

225 x 320 mm

Anmerkungen

Aufführungspartitur

Druck

Reprint

Seiten

26

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