Pfitzner, Hans

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Pfitzner, Hans

Die Rose vom Liebesgarten, opera in 2 acts, , prologue and epilogue (2 volumes, German libretto)

Art.-Nr.: 2164 Kategorie: Schlüsselwort:

85,00 

Pfitzner, Hans – Die Rose vom Liebesgarten, opera in 2 acts, , prologue and epilogue (2 volumes, German libretto)

(geb. Moskau, 5. Mai 1869 – gest. Salzburg, 22. Mai 1949)

Die Rose vom Liebesgarten
WoO 16

Vorwort
Hans Pfitzner komponierte Die Rose vom Liebesgarten in den Jahren 1897 bis 1900 auf ein Libretto seines Freundes und Studienkollegen James Grun. Dieser hatte bereits den Text zu Pfitzners erster Oper Der arme Heinrich (1895) verfasst und lieferte später auch eine erste, von Pfitzner selbst überarbeitete Textvorlage zu Palestrina (1917). Die Handlung von Die Rose vom Liebesgarten ist frei erfunden, schöpft jedoch ihre Bildwelt aus romantischen Motiven des Malers Hans Thoma, einem frühen Förderer des Komponisten.

Nach einer konzertanten Aufführung des Vorspiels am 19. März 1900 kam die Oper unter Pfitzners Leitung am 9. November 1901 im Opernhaus Elberfeld (heute Wuppertal) erstmals vollständig zur Aufführung. Zeitgenössische Kritiken hoben einhellig den Farbenreichtum und die Ausdruckskraft der Musik hervor, äußerten sich jedoch kritisch über Libretto und Handlung – ein Urteil, das Pfitzner 1937 im Gespräch mit Joseph Keilberth selbst bestätigte.

Einen besonderen Triumph seiner Laufbahn erlebte Pfitzner mit der Wiener Erstaufführung des Werks am 6. April 1905 an der Hofoper, die Gustav Mahler – nach anfänglicher Ablehnung – selbst dirigierte. Ausschlaggebend für diese Wende waren Bruno Walter und Alma Mahler, die den zunächst skeptischen Mahler von den Qualitäten des Werkes überzeugten. Pfitzner empfand die Wiener Aufführung als eine in jeder Hinsicht gelungene und seinem Werk angemessene Interpretation. Über einen Zeitraum von drei Spielzeiten hinweg war Die Rose vom Liebesgarten mit 19 Aufführungen fester Bestandteil des Spielplans in Wien. Auch bei der musikalischen Avantgarde hinterließ sie bleibenden Eindruck: Arnold Schönberg, Anton Webern und Alban Berg ließen sich von der farblich leuchtenden Orchestereinleitung inspirieren, die um den Ton Fis kreist. Auch an anderen Stellen der Oper lassen sich derartige Tonartenflächen finden, die durch verschiedene Klangfarben schattiert werden. Schönberg prägte später für diese Technik den Begriff “Klangfarbenmelodie”. …

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Partitur Nummer

2164

Edition

Opera Explorer

Genre

Oper

Seiten

613

Format

210 x 297 mm

Druck

Reprint

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