Meyerbeer, Giacomo

L’Africaine (in four volumes with French libretto, with supplements)

Art.-Nr.: 2059 Kategorie:

120,00 

Giacomo Meyerbeer

(geb. Tasdorf (heute Rüdersdorf) bei Berlin, 5. September 1791 – gest. Paris 2. Mai 1864)

L’Africaine

Grosse Oper in fünf Akten
mit einem Libretto von Eugène Scribe

Besetzung:
4 Flöten (2. auch Piccolo), 2 Oboen, 2 Englischhörner, 2 Klarinetten, 2 Bassklarinetten, 4 Fagotte,
4 Hörner, 2 Pumpventil-Hörner, 2 Pumpventil-Kornette, 2 Trompeten, 2 Pumpventil-Trompeten,
2 Pistons, 3 Posaunen, Ophikleide, 3 Pauken;
Schlagwerk: Große Trommel, Becken, Triangel, Trommel, Militärtrommel, Tamtam, Glockenspiel;
4 Harfen, Streicher

Uraufführung
28. April 1865

Spieldauer
ca. 3h 45 min

Vorwort
Den deutschen Musikkritikern war Meyerbeer seit dem Beginn seiner glänzenden Karriere als Opernkomponist ein Dorn im Auge. Statt, wie sein Studienfreund Carl Maria von Weber, beim Aufbau einer „deutschen Nationaloper“ mitzuhelfen, reiste Meyerbeer lieber nach Italien und ging nach ersten Erfolgen mit Opern italienischen Stils nach Paris, wo er gemeinsam mit dem Dramatiker und Librettisten Eugène Scribe die Gattung der Grand Opéra zur Vollendung führte. Während Meyerbeers Opern von 1831 bis zu seinem Tod im Jahre 1864 in den europäischen Metropolen Triumphe feierten, begannen in Deutschland wahre Hetzkampagnen, die den Operngott als effektvollen Arrangeur hohler Machwerke denunzierten. Giacomo Meyerbeer war aber keineswegs nur Opernkomponist, auch wenn er sich selber so gesehen hatte und seine Hauptwerke Opern sind. Sein Werk umfasst außerdem zahlreiche Vokal- und Instrumentalkompositionen.

Giacomo Meyerbeer, eigentlich geboren als Meyer Beer, war Sohn eines Fabrikanten und einer Bankierstochter. Das kunstfreundliche Elternhaus Meyerbeers gehörte zu den bevorzugten Treffpunkten von Künstlern und Gelehrten. Als Siebenjähriger erhielt Meyerbeer seinen ersten Klavierunterricht vom Klavierlehrer der Preußischen Prinzen, Franz Seraphinus Lauska (1764-1825). Lasuska war zuvor Hofpianist in München und hat sich danach in Berlin niedergelassen. Unter Lauskas Anweisung fertigte der junge Meyerbeer mit acht Jahren seine ersten Tonsatzaufgaben an. Vom Jahre 1805 an erhielt Meyerbeer systematischen Kompositionsunterricht, zuerst bei Carl Friedrich Zelter (1758-1832) und ab 1807 bei Bernhard Anselm Weber (1764-1821), letzterer entfachte auch Meyerbeers Leidenschaft für das Theater.

Im Frühjahr 1810 übersiedelte Meyerbeer nach Darmstadt und wurde dort Schüler bei dem Musikpädagogen und Komponisten Georg Joseph Voglers, einer seiner Mitschüler sollte später noch sehr berühmt werden – Carl Maria von Weber. Als Meyerbeer seinen Unterricht bei Vogler begann, hatte er schon einige Gelegenheitskompositionen zustande gebracht. Seit 1810 benutzte er auch den zusammengezogenen Künstler- und Familiennamen Meyerbeer, genehmigt wurde dieser offiziell aber erst 1822. Er nahm den Namen Jakob an und nannte sich davon unabhängig im Ausland „Jacques“ oder „Giacomo“. Meyerbeer galt in seinen frühen 20er Jahren bereits als hervorragender Pianist, er selbst wollte aber immer Komponist werden. Zu Beginn des Jahres 1813 begab sich Meyerbeer nach Wien, wo er Spohr, Beethoven und Salieri kennen lernte. Ende 1814 reiste Meyerbeer nach Paris, wenig erfolgreich, und zu Beginn des Jahres 1816 reiste er auf Anraten Antonio Salieris nach Italien, um den Stil Rossinis zu lernen. Während des Italienaufenthaltes von 1816 bis 1824 setzte sich der Künstlername „Giacomo Meyerbeer“ durch. Die in Italien am 7. März 1824 uraufgeführte Oper Crociato in Egitto war ein durchschlagender Erfolg, und Meyerbeer war nun endgültig etabliert. …

 

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Partitur Nr.

2059

Edition

Opera Explorer

Genre

Oper

Format

210 x 297 mm

Druck

Reprint

Seiten

942

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