Symphony No. 7
Langgaard, Rued
25,00 €
Langgaard, Rued – Symphony No. 7
(geb. Kopenhagen, 28. Juli 1893 – gest. Ribe, 10. Juli 1952)
Vorwort
“Bei Tordenskjold in der Holmens Kirche”, “Aus David 103. (oder 16.) Psalm”, “Aus dem Davidpsalm 103”, “Dänische Bilder”, “Dänische Städte”, “Fanfarensinfonie”, “Dannebrogklänge” – Ideen für Namen gab es viele, doch am Ende blieb es trotz mannigfaltiger Alternativen bei dem neutralen Titel Sinfonie Nr. 7, den der dänische Komponist Rued Langgaard für sein neustes, 1927 im Wilhelm Hansen erschienenes Orchesterwerk, auswählte. Der Druck seiner Partitur glich einem Wunder, wurde Langgaard doch als Exzentriker, Scharlatan und Fantast von seinen Zeitgenossen und der Kritik abgetan und weitgehend ignoriert. Dies hat sich glücklicherweise geändert: Seit der Entdeckung seiner Sphärenmusik im Jahr 1968, die der Welt einen Musiker offenbarte, der bereits in den Jahren 1916-1918 die Klangwelt eines Ligeti beherrschte, wird Langgaards Musik wiederentdeckt. Im dänischen Ribe findet jährlich ein mehrtägiges Festival zu seinen Ehren statt, Orchester wie die Berliner oder Wiener Philharmoniker spielen seine Sinfonien, seine Oper Antikrist wird an kleinen wie großen Häusern zur Sensation. Doch wer war der Komponist Langgaard?
Rued Immanuel Langgaard erblickte am 28.07.1893 als einziges Kind des Komponisten Siegfried Langgaard (1852-1914) und seiner Frau Emma (1861-1926) in Kopenhagen das Licht der Welt. Beide Elternteile waren angesehene Klavierlehrer, wobei besonders Siegfried Langgaard – ein Schüler Liszts – auch zu Höherem berufen gewesen wäre, wenn ihn seine Bühnenangst nicht blockiert hätte. So widmete man sich beruflich der Lehre, im Privaten der Philosophie, Theosophie und dem Spiritualismus, der auch einen nachhaltigen Eindruck auf Sohn Rued machte. Dieser erhielt mit fünf Jahren ersten Klavierunterricht bei seiner Mutter, lernte dann zudem Orgel und das Violinspiel. Bereits im Alter von elf Jahren debütierte er als Organist in der Kopenhagener Marmorkirche und bewies schon damals großes Talent für das freie Improvisieren. Dies weckte auch bei den etablierten Größen des dänischen Musiklebens Interesse für den schlaksigen, hochgewachsenen Jungen, der sich bald als Schüler bei Johan Svendsen, Christian Hornemann und Carl Nielsen wiederfand. Am 08. März 1908 gab der 14-jährige schließlich mit dem Chorwerk Musae triumphantes sein Debüt als Komponist. …
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| Partitur Nummer | 6118 |
|---|---|
| Edition | Repertoire Explorer |
| Genre | Orchester |
| Seiten | 72 |
| Format | 210 x 297 mm |
| Druck | Reprint |
