Lachner, Vinzenz

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Lachner, Vinzenz

Ouvertüre und Marsch zu Schillers «Turandot», Op.33 No.1 & 2

Art.-Nr.: 4995 Kategorie: Schlüsselwort:

28,00 

Lachner, Vinzenz – Ouvertüre und Marsch zu Schillers «Turandot», Op.33 No.1 & 2

(geb. Rain am Lech, 19. Juli 1811 – gest. Karlsruhe, 22. Januar 1893)

Vorwort
Es war die Musik, die im Zentrum der Familie Lachner stand. Im Jahre 1811 wurde Vinzenz Lachner als achtes und jüngstes überlebendes von zehn Kindern des Uhrmachers und Organisten Anton Lachner (1756–1820) und dessen zweiter Ehefrau Maria Anna Kunz (1774–1846) geboren. Sein Elternhaus war geprägt von der Freude an der Musik und der Ermutigung, sich ernsthaft damit zu befassen. Ebenso wie seine Geschwister erhielt er frühen Orgelunterricht von seinem Vater, der als Organist in der Kirche von Rain diente. Dies war der einzige systematische Musikunterricht, den der junge Vinzenz erhielt; als Dirigent und Komponist blieb er Autodidakt. Auch seine älteren Brüder Franz und Ignaz sowie sein Halbbruder Theodor sollten eine musikalische Laufbahn als Komponist verfolgen, während die Schwestern Thekla (1801–1869) und Christina (1805–1858) als Organistinnen arbeiteten.

Vorzeitig und aus unbekannten Gründen endete Vinzenz’ Zeit am Augsburger Gymnasium, das er seit 1822 besuchte. Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, schlug sich der junge Mann mit Musikunterricht durch, bis ihm sein Bruder Franz 1830 zu einer festen Anstellung als Musiklehrer der Töchter des Grafen Theodor Mycielski verhalf; 1834 folgte er seinem Bruder Ignaz als Organist an der Reformierten Kirche am Kärntnertortheater in Wien. Im selben Jahr heiratete er Antonia Brand (1820–1871), die Tochter des Mannheimer Chorleiters und Theaterkorrepetitors Franz Brand. Die Familie bekam drei Kinder, die alle vor ihrem Vater starben. Im Jahre 1836 – nun als Nachfolger seines Bruders Franz – übernahm er die Stelle des Hofdirigenten in Mannheim. Sein Wirken in dieser musikalischen Stadt war außerordentlich erfolgreich und seine Beliebtheit so groß, dass sein Vertrag jedes Mal erneuert wurde, wenn andere musikalische Zentren versuchten, ihn abzuwerben. Lachner baute ein musikalisches Programm und ein umfangreiches Repertoire auf, das dem ganzen Reichtum der klassischen wie der zeitgenössischen Opernmusik Raum bot. Über sechzig Bühnenwerke waren ständig im Repertoire, und die Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit der Mannheimer Oper war außergewöhnlich. Zudem galt Lachner als außerordentlicher Dirigent und wurde von Zeitgenossen wie Johannes Brahms und Clara Schumann hochgeschätzt. Nach 37 Mannheimer Jahren, trotz seiner musikalisch und finanziell erfolgreichen Karriere, war sein Abschied von seinem Posten und seine letzte Umsiedlung nach Karlsruhe von einem resignierten Unterton gezeichnet. …

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Partitur Nummer

4995

Edition

Repertoire Explorer

Genre

Orchester

Seiten

84

Format

210 x 297 mm

Druck

Reprint

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