Pasquinades Symphoniques Op. 98 Nos. 1 & 2 for large orchestra (first printed edition, edited and engraved by Lucian Beschiu)
Foulds, John
30,00 €
Foulds, John – Pasquinades Symphoniques Op. 98 Nos. 1 & 2 for large orchestra (first printed edition, edited and engraved by Lucian Beschiu)
(geb. Manchester, 2. November 1880 – gest. Kalkutta, 25. April 1939)
für großes Orchester (1935)
Pasquinade Symphonique I (Classical)
Allegro non troppo (p. 1) – Più animato (p. 7) – Tempo primo giusto (p. 9) – Molto meno mosso (p. 10) – Amabile. Tempo primo (p. 11) – Sostenendo (p. 12) – (allargando al:) Tranquillo (p. 17) – (accel. al:) Animato (p. 19) – Molto meno mosso – Amabile (p. 25) – (allargando al:) Tranquillo (p. 31) – Tempo primo, giusto (non agitato) (p. 32) –
Accelerando insensibilmente (p. 33) – (allargando al:) Tranquillo al fine (p. 38)
Pasquinade Symphonique II (Romantic)
Lento quieto ma sempre muovendo insensibilmente (p. 42) – Più lento (p. 47) – Tempo primo (p. 48) –
Tempo primo sostenendo (p. 50)
Vorwort
John Foulds ist das vielleicht größte ignorierte kompositorische Genie des 20. Jahrhunderts, nicht nur in England, sondern überhaupt. Seine Musik atmet in vollkommener Originalität eine Freiheit, Leichtigkeit, Unmittelbarkeit und Entdeckerfreude, die den Hörer in einmaliger Weise berühren und mitreißen. Foulds war zugleich ein Pionier, ein wahrer Abenteurer, ein umfassender Meister der Form, ein lebenssprühender Musikant auch als Dirigent, Cellist und Pianist, ein unersättlicher Erkunder, ein Musterbeispiel an unbegrenzter stilistischer Vielseitigkeit, ein fortwährender Erneuerer, ein kritisch reflektierender Freigeist, und vor allem ein Mensch, der stets nach dem Höchsten strebte und sich dabei seiner menschlichen Unzulänglichkeit immerzu bewusst war, was ihm eine natürliche Demut verlieh und ihm ermöglichte, seinem eigentlichen Ziel, zu umfassender Freiheit zu gelangen, ein ‚Erleuchteter’ zu sein, immer näher brachte. Die entscheidenden Elemente herfür fand er in der östlichen Kultur, überliefert von den ‚Meistern der Weisheit’ in Zentralasien und in Indien, die er mit den konstruktiven Elementen der westlichen Kultur zu höherer Einheit zu vereinigen trachtete. Nichts von den persönlichen Schicksalen und den tragischen Seiten seines Lebens drängte er den Hörern seiner Musik auf, die stets eine warmherzige, unsentimentale und authentische Sprache spricht.
John Herbert Foulds wurde am 2. November 1880 in Manchester als eines von vier Kindern eines Fagottisten geboren. Vorfahren waren jüdische Bankiers in Frankreich, worunter Achille Fould es zum Finanzminister Napoleons III. gebracht hatte. Doch in der Familie von John Foulds gab es nicht viel Geld, dafür umso mehr Musik, und früh zeigte John musikalische Begabung. Als Vierjähriger begann er mit dem Klavierspiel, dann mit Oboe, und schließlich wurde Cello sein Hauptinstrument. Schon mit sieben Jahren komponierte er. Wenig weiß man über diese Jahre, aber seine Kindheit scheint nicht sehr glücklich gewesen zu sein, und mit dreizehn Jahren lief er von zuhause weg. Er verdingte sich ab dem vierzehnten Lebensjahr als professioneller Orchestermusiker und unternahm Reisen, von denen ihn eine nach Wien führte, wo er Anton Bruckner begegnete. 1900 wurde John Foulds Mitglied des Hallé Orchestra in der legendären Zeit unter Hans Richter. …
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| Special Edition | Foulds Edition |
|---|---|
| Genre | Orchester |
| Seiten | 66 |
| Format | 225 x 320 mm |
| Performance materials | available |
| Printing | First print / Urtext |
| Size | 225 x 320 mm |
