Gourzi, Konstantia

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Gourzi, Konstantia

Easter in Konstantinopel – because of the Word, 11 moments between East and West for orchestra, choir, a byzantine psalm singer and violin solo (5 strings tenor violon and double strings violin / first print)

42,00 

Gourzi, Konstantia

(geb. in Athen/Griechenland, 31. März 1962)

Ostern in Konstantinopel – Des Wortes Wegen
11 Momente zwischen Ost und West

Häufig findet man Konstantia Gourzis Namen als Komponistin und auch als Dirigentin in den Ankündigungen ihrer Konzerte. Konstantia Gourzis kompositorische Arbeit umfasst neben Opern, Filmmusik und Werken für Musiktheater und Orchester auch zahlreiche Solostücke und Kammermusik. Ihre Tätigkeit ist ausführlich durch Radio-Aufnahmen, Fernsehsendungen und Live-Streams dokumentiert. Aufnahmen ihrer umfassenden Diskografie erschienen bei ECM, NEOS, NAXOS und SONY Classical.

Anmerkungen der Komponistin

I. Ankunftsnacht (Orchester), S. 1
II. Arie I – geöffnete Tulpe (Psalmist/Solo-Violine), S. 3
III. Vósporos (Chor), S. 4
IV. Fanári – lange vor Sonnenaufgang (Tutti), S. 6
V. Arie II – ohne Worte (Psalmist/Solo-Violine), S. 19
VI. Karfreitag – lange nach Sonnenuntergang (Tutti), S. 20
VII. Gálata Brücke – Anfang (Frauen Chor/Psalmist/Solo-Violine), S. 28
VIII. Gálata Brücke – Ende (Chor/Psalmist/Solo-Violine), S. 30
IX. Ostersamstag am Morgen (Tutti), S. 32
X. Arie III – ohne Worte (Psalmist/Solo-Violine), S. 41
XI. Abschiedsnacht (Tutti), S. 42

Der Auftrag zu dieser Komposition für Orchester, Chor und zwei Solisten stand unter dem Motto “Logos”. Dieses Thema war zu diesem Zeitpunkt eine ursprüngliche und mit vielen Fragen verbundene Aufgabe für mich. Da „Am Anfang war das Wort“ griechischen Ursprungs ist, hatte ich entschieden eine oder zwei Zeilen aus verschiedenen Epochen der griechischen Geschichte zu nehmen wie z.B. aus der Bibel, von Homer, von griechischen Poeten und von einem zeitgenössischen Schriftsteller, der den Inhalt dieser Zeilen in Form von Gedichten fortsetzt.
Die Suche nach einem Dichter führte mich zu dem griechischen Schriftsteller und Pfarrer Panagiotis Kapodistrias von der Insel Zakynthos. Er begeisterte sich für die Idee und schrieb diese wunderbaren Gedichte. Die zwei Solisten sind Musikpartner, mit denen ich seit Längerem zusammenarbeite.

Als ich Istanbul besuchte, war ich sehr von den Klängen der Stadt fasziniert. Es erschien mir notwendig, das ganze Stück als eine Art Klang-Brücke zwischen Ost und West anzulegen. Daher hat der Titel weniger mit Oster-Klängen zu tun als mit der Zeit meines Besuches dort. Dann führte ich alles zusammen: die Gedichte, die Byzantinische, improvisierte und geschriebene Musik. Die verschiedenen musikalischen Richtungen sollten einen neuen Klang bilden im Spannungsfeld von Unterschieden und Gemeinsamkeiten.

In den 11 Momenten wechseln sich Stücke für Orchester, für Orchester und Chor und für Chor alleine ab; dazwischen gibt es Intermezzi mit dem Psalmisten und Violinisten als Duo. Dass ein Psalmist singt und nicht ein klassischer Bariton, hat damit zu tun, dass ich die Klangfarbe des Byzantinischen Melos in meinen Kompositionen oft als notwendig erachte. Der Geiger, der extra für diese Komposition zwei neue Instrumente in Athen hat bauen lassen (ein Instrument mit 5 Seiten und ein Instrument mit 8 Seiten) spielt zwischen der geschriebenen und dramaturgisch komponierten Musik entweder seine Solo-Partien oder Partien mit dem Psalmisten und Orchester zusammen. Alle 11 Stücke sind Momente, die Istanbul (Konstantinopel) klanglich beschreiben sollen.

Konstantia Gourzi – Ein biographischer Essay > LESEN

Partitur Nr.

2713

Sonderedition

Gourzi Edition

Genre

Chor/Stimme & Orchestra

Format

225 x 320 mm

Aufführungsmaterial

vorhanden

Druck

Erstdruck

Seiten

73