Gourzi, Konstantia

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Gourzi, Konstantia

Wunde | Wunder. 7 Fragmente, op. 73 für Schlagzeug und Ensemble (first print)

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Gourzi, Konstantia

(geb. in Athen/Griechenland, 31. März 1962)

Wunde | Wunder. 7 Fragmente, op. 73 für Schlagzeug und Ensemble (first print)

Häufig findet man Konstantia Gourzis Namen als Komponistin und auch als Dirigentin in den Ankündigungen ihrer Konzerte. Konstantia Gourzis kompositorische Arbeit umfasst neben Opern, Filmmusik und Werken für Musiktheater und Orchester auch zahlreiche Solostücke und Kammermusik. Ihre Tätigkeit ist ausführlich durch Radio-Aufnahmen, Fernsehsendungen und Live-Streams dokumentiert. Aufnahmen ihrer umfassenden Diskografie erschienen bei ECM, NEOS, NAXOS und SONY Classical.

Anmerkungen der Komponistin

Wunde | Wunder – 7 Fragmente
op. 73, 2017/18

I. Ich bin
II. die Schöpfung
III. die Wunde
IV. der Ungläubige
V. die Bereitschaft
VI. die Transformation
VII. die Seele der Rose

Das Stück Wunde | Wunder, 7 Fragmente ist eine musikalische Reaktion auf das Jahresthema der Staatsoper „Zeig mir Deine Wunde“. Das Thema ist überfrachtet mit Bedeutungen – in der Literatur, der Kunst, der Musik, der christlichen Tradition etc. Ich habe mich entschieden, auf den essentiellen Kern zu blicken und zu fragen: Was ist eine Wunde, wie betrachtet man sie, und was passiert, wenn man sie wahrgenommen hat? Dieser dritte Schritt, die Frage, was „nach der Wunde“, „nach dem Schmerz“ kommt, das hat mich am stärksten fasziniert. Wunde und Wunder – diese beiden Erfahrungen unterscheiden sich nur durch einen Buchstaben …

Ich habe mich von drei Bildern inspirieren lassen: Michelangelos The Creation of Adam, 1512 (Die Erschaffung Adams), Caravaggios The Incredulity of Saint Thomas, 1603 (Der Ungläubige Thomas) und John William Waterhouse‘s The Soul of the Rose, 1908 (Die Seele der Rose). Zu den Bildern sind auch drei Gedichte entstanden, die am Anfang dieser Arbeit von der Schriftstellerin Ioanna Bourazopoulou und von mir geschrieben wurden.

Die Dramaturgie der Komposition ist wie ein innerer Dialog des Solisten, wie klingende Schritte des Bewusstseins. Sieben Stücke, sieben unterschiedliche Klangsituationen, die nacheinander gespielt werden, als ob sie ein ganzes Stück wären. Die eine Klangsituation übergibt an die nächste – so wie Aktion und Reaktion, als ob die Musik und der Solist selbst eine Befreiung und Erlösung suchten. Die Namen der Sätze sind dafür ein „Programm“.

Die Musik startet mit der Kadenz des Solisten und damit steht schon von Anfang an das Ich im Vordergrund. Starke, furiose Rhythmen und Melodien, atmosphärische Klänge, die zwischen Ensemble und Solisten entstehen, bilden einen fragmentarischen musikalischen Dialog eines Selbst mit seiner „Wunde“. Die Frage, ob die Wunde zum Wunder führen kann, wird klanglich und dramaturgisch in diesem Stück bearbeitet.

 

Konstantia Gourzi – Ein biographischer Essay > LESEN

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Partitur Nr.

2717

Sonderedition

Gourzi Edition

Genre

Kammermusik

Aufführungsmaterial

vorhanden

Druck

Erstdruck

Seiten

38

Sonderformat

225 x 320 mm Querformat

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